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Pflegeheime: Nächste Katastrophe im Ammarsch!

Kennt jemand die Pflegeversicherung? Seit dem 1. Juli 2023 gilt hier ein neuer Beitragssatz für die Pflegeversicherung: Der allgemeine Beitragssatz beträgt 3,4 Prozent (bisher: 3,05 %) und der Zuschlag für Kinderlose 0,6 Prozent (bisher: 0,35 %). Alles für die Katz?

Obwohl es immer mehr Pflegebedürftige gibt, nimmt die Zahl der belegten Betten in den Pflegeeinrichtungen weiter ab. Eine Befragung des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) in 3.000 Einrichtungen ergab, dass die Heime im vergangenen Jahr trotz der hohen Nachfrage nach Plätzen durchschnittlich nur zu 87 Prozent ausgelastet waren, wie die “Bild” (Samstagausgabe) berichtet. Grund sei der Personalmangel.

“Vor dem Personalmangel haben wir jahrelang gewarnt”, sagte Verbandspräsident Bernd Meurer der Zeitung. “Jetzt ist ein echter Angebotsmangel daraus geworden. Während die Zahl der Pflegebedürftigen massiv weiter steigt, erleben wir einen Rückbau der pflegerischen Infrastruktur. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen finden oftmals nicht mehr die Versorgung, die sie brauchen und wollen.” Laut Pflegestatistik waren Ende 2019 noch 90,6 Prozent der Betten in deutschen Pflegeheimen belegt. Um den Personalmangel zu lindern, müssten die Pflegeschulen gestärkt und die Ausbildungsorganisation vereinfacht werden, fordert Meurer.

Internationale Pflegekräfte müssten mit schlanken Anerkennungsverfahren so einfach und schnell wie möglich in den Versorgungsalltag gebracht werden.

Die Pandemiemaßnahmen tragen einen gehörigen Anteil der Schuld. Viele Pflegekräfte haben die Branche gewechselt, um der Masken-Folter zu entgehen. Außerdem ist der Lohn in diesem aufopferungsbereiten Arbeitsbereich immer noch viel zu niedrig. Pflegekräfte sollten das doppelte von dem verdienen, was sie überflüssigen Politiker an Diäten einkassieren. Pflegekräfte kümmern sich um Bürger und nicht nur num sich selbst. (Mit Material von dts)

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