Bild: Youtube – Explosion in Wohnhaus in Lauterbach-Wernges – Einsturzgefahr – Vogelsberger Zeitung

Batteriespeicher – Explosion zerstört Wohnhaus – mehrere ähnliche Vorfälle im September

In einem verheerenden Vorfall ist ein Wohnhaus in Wernges, einem Stadtteil von Lauterbach in Hessen, durch die Explosion eines 30-Kilowattstunden-Batteriespeichers schwer beschädigt worden. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass ein technischer Defekt im Stromspeicher die Ursache für diese tragische Explosion war. Das Ausmaß des Schadens ist erheblich, und das Haus ist nunmehr unbewohnbar. Den geschätzten Schaden beziffern die Einsatzkräfte auf eine hohe sechsstellige Summe. Informationen vom Hausbesitzer deuten darauf hin, dass es sich bei dem betroffenen Speichersystem um einen LiFePo4-Batteriespeicher handelte (pv-magazin: 13.10.23).

Ein Beitrag von Blackout-News

Verletzte bei der Explosion

Trotz des schrecklichen Vorfalls konnten die Hausbewohner sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Dennoch gab es Berichte über drei leicht verletzte Personen, darunter der Hausbesitzer, eine Bewohnerin und ein Nachbar. Die genauen Umstände, die zu ihren Verletzungen führten, sind derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Die Schadensbilanz wird derzeit von den Behörden aktualisiert, und es wird erwartet, dass der Sachschaden erheblich sein wird.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort, um den unmittelbaren Gefahrenbereich abzusichern und das einsturzgefährdete Gebäude zu stützen. Dieser drastische Schritt war aufgrund der akuten Einsturzgefahr notwendig. Sowohl die Bewohner als auch die Kriminalpolizei mussten das Gebäude sofort verlassen, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.

Hersteller bleibt anonym

Die Polizei hat sich aus Neutralitätsgründen entschieden, keine Informationen über den Hersteller des Batteriespeichers preiszugeben. Dies soll sicherstellen, dass die Ermittlungen objektiv und unvoreingenommen durchgeführt werden können. Die Ursache für die Explosion wird nun intensiv untersucht, um ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern und die Sicherheit von Batteriespeichern zu gewährleisten.

Serie von Zwischenfällen im September

Der Vorfall reiht sich in eine besorgniserregende Serie von Zwischenfällen ein, bei denen Photovoltaik-Heimspeicher in Brand gerieten. Bereits in der zweiten Septemberhälfte gab es mehrere solcher Vorfälle in Deutschland und Österreich. Insgesamt sind fünf Fälle bekannt, bei denen Batteriespeicher in Flammen aufgingen, was erhebliche Sicherheitsbedenken in Bezug auf diese Energiespeichersysteme aufwirft. Die genauen Gründe für diese Vorfälle werden derzeit von Experten untersucht, um die Sicherheitsstandards für solche Speichersysteme zu verbessern und die Öffentlichkeit besser zu schützen.

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