Milliardär George Soros (Foto: Imago)

Na sowas: Der böse “Globalistenjude” Soros finanziert die Palästinenser

Die Argumentationsbasis der “Hamas-Versteher” und “IsraHell”-Victim-Blamer, die der israelischen Armee einen  “Völkermord” vorwerfen, gerät weiter ins Straucheln: Der “West-Oligarch” George Soros, einer der schlimmsten globalistischen Agendasetter und Finanziers von destabilisierenden Entwicklungen wie Massenmigration und Klima-Reset, hat jahrelang finanziell die Palästinenser unterstützt und damit indirekt auch die Hamas, die Israel terrorisiert. Die absurde Pointe dabei: Dieselben, die jetzt Israel als Kriegsverbrecher an den Pranger stellen und Verständnis für die Position des angeblichen palästinensischen “Freiheitskampfes” aufbringen, haben George Soros aufgrund seiner jüdischen Identität als Inbegriff des Kraken, des Plutokraten, des bösen westlichen Strippenziehers und Inbegriff der “jüdischen Weltverschwörung” verteufelt, der etwa in der Ukraine und anderswo die westliche Dominanz ausweiten will und den Great Reset über den Planeten bringt; in dieser Lesart wurde bisher ausgerechnet Israel als Speerspitze dieses Resets angefeindet – mit seinem Corona- und Impfregimes, mit den ersten “Hitzelockdowns” dieses Jahr und mit seiner Totalüberwachung des öffentliche Raums.

Nun stellt sich heraus, dass der über 90-Jährige Milliardär Soros nicht etwa den “bösen Judenstaat”, sondern ausgerechnet dessen Gegner hochmunitioniert und gefördert hat. Damit wird das idiotische Argument endgültig widerlegt, es handele sich beim Nahostkonflikt um einen von zwei religiösen Fanatikern geführten “Religionskrieg”. Tatsächlich ist es ein Kampf des Islam gegen die Moderne – und Soros tat dabei das, was er mit seinem Geld und seiner Stiftung seit jeher tat: Er wiegelt auf, er hetzt Völker und Länder aufeinander, und er ht seine Tentakel in weiten Teilen Europas und den USA ausgebreitet. Nicht, weil er ein Jude ist (oder was antisemitische Spinner dergleichen unterstellen), sondern weil ihm Religionen ganz egal sind im Spiel der Mächte.

Geldverteilung über linke Lobbygruppen

Die „New York Post“ berichtete am Wochenende ausführlich darüber, dass von Soros Milliarden auch Organisationen gefördert wurden, die dezidiert pro-palästinensische Kundgebungen veranstalteten. Noch schlimmer: Über seine Zuwendungen konnten sich auch solche freuen, die das Hamas-Massaker in Israel vom 7. Oktober bejubelten. Konkret finanzierte die Open Society Foundation etwa eine linke Lobbygruppe, die das Geld an die entsprechenden Gruppierungen weiterverteilte. Dazu gehörten das im US-Bundesstaat Illinois ansässige „Adalah Justice Project“, das noch am 7. Oktober ein Foto auf Instagram postete, das einen Bulldozer zeigt, der einen Teil des israelischen Grenzzauns niederreißt, versehen mit der Unterschrift: „Die israelischen Siedler glaubten, sie könnten zwei Millionen Menschen auf unbestimmte Zeit in einem Freiluftgefängnis einsperren… kein Käfig bleibt unangefochten.”

Mitglieder der Palästinensergruppe hatte am 20. Oktober das Büro des kalifornischen Abgeordneten Ro Khanna besetzt, um ihn zur Unterzeichnung einer Resolution aufzufordern, die einen Waffenstillstand im Gazastreifen fordert. Die Organisation zählte auch zu den Mitveranstaltern einer antisemitischen Kundgebung. Und bereits 2018 waren 60.000 Dollar an die Arab American Association of New York geflossen, die sich an der Planung einer hasserfüllten „Flutet Brooklyn für Palästina”-Demonstration in Bay Ridge am 21. Oktober beteiligte, wo die Auslöschung Israels gefordert und ein Schild mit der israelischen Flagge in einem Mülleimer dargeboten wurde, auf dem zu lesen war: „Bitte haltet die Welt sauber!”

Vergebliche Appelle zur Einstellung

Weitere sechsstellige Summe gingen an „Adalah – The Legal Center for Arab Minority Rights in Israel“, „Jewish Voice for Peace“ und „If Not Now“. Die beiden letztgenannten Gruppen gehörten zu denen, die am 18. Oktober den Kapitolshügel in Washington belagerten. „Israelische Apartheid und Besatzung – und die Komplizenschaft der Vereinigten Staaten bei dieser Unterdrückung – sind die Quelle all dieser Gewalt”, behauptet Jewish Voice for Peace auf seiner Webseite. Soros, obwohl als “Holocaust-Überlebender” mit einem veritablen Opferstatus versehen, unterstützt also offen antisemitische Organisationen, die die bestialische Ermordung von Juden feiern, mit riesigen Summen. „George Soros und sein Sohn Alex haben eine lange Geschichte der Unterstützung der radikalsten Organisationen auf der ganzen Welt, und dazu gehören auch Pro-Hamas-Organisationen, die die abscheulichste Art von Verhalten unterstützen“, erklärte Dan Schneider, der Vizepräsident des „Media Research Center“. Appelle, diese Unterstützung einzustellen, seien erfolglos geblieben.

Der ehemalige New Yorker Stadtrat David Greenfield, sagte, die Welt habe sich seit dem Massaker vom 7. Oktober verändert, so dass Soros’ Gruppe sich entscheiden müsse, ob sie „auf der Seite steht, die die Palästinenser befreien will, oder auf der Seite, die die Juden beseitigen will”. Angesichts der langjährigen Förderung linksradikaler Gruppen durch Soros, der sich mit seiner Stiftung immer wieder in die Politik anderer Staaten eingemischt hat, dürfte die Antwort klar sein. Spannend wird sein zu sehen, wie sich die neue Querfront der Israel-Hater jetzt positioniert, für die Soros bislang ja ein Teil ihres antisemitischen Feindbilds war. Nachdem sie schon den Begriff des von ihnen im Fall Russlands stets als westliche Propaganda abgetanen “völkerrechtswidrigen Vernichtungskrieg” für sich wieder entdeckt haben, um ihn Israel entgegenzuschleudern, finden sie vielleicht ja auch hier zu einer neuen Selbstverbiegung. (TPL)

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