Deutschland bald am Ende - dank Energiewende (Symbolbild:Imago)

Fast 8 Milliarden Ökostrom-Fehlbetrag, wackelnde LNG-Versorgung aus den USA: Doppelter Realitätsschock für Habeck

Die Lüge über die Energiewende, von Trittins “Kugel Eis pro Monat” bis zur “Sonne, die keine Rechnung schickt”, stinkt immer mehr zum Himmel, und unter der von unfähigen, bösartigen Vollversagern und Steinzeitideologen binnen nicht einmal zwei Jahren angerichteten Zerstörung der Versorgungssicherheit leiden nicht nur Privathaushalte, sondern auch die Wirtschaft, die schrumpft, abwandert oder gleich ganz dicht macht. Und während sie uns weiter Märchen erzählen, “von der Wirklichkeit umzingelt” ihre Propaganda aufrechterhalten und allem und jedem, bloß nie sich selbst die Schuld an den Verhältnissen geben, rollen schon die nächsten Lawinen an Kosten und Zumutungen auf Deutschland zu und es gibt kein Entkommen.

Auf die erst kürzlich gefeierten “Ökostrom”-Rekorde, wonach der (rechnerische!) Anteil erneuerbarer Energien am deutschen Strommix erstmals über 50 Prozent lag (Habeck: “Eine starke Nachricht aus dem Bereich der Energiepolitik!”), die jedoch nur durch riesige Subventionen erkauft wird und ferner unter Einrechnung nicht beim Verbraucher ankommender Fake-Power und der aus dem Ausland hinzuimportierten Mengen zustande kommt,  während WKA- und Solarstrom für die Grund- noch Spitzenlast keine relevante Größe darstellt, folgte wenig später die nonchalante Bekanntgabe der Bundesnetzagentur, dass die deutsche Energietransformation nicht, wie bisher behauptet, bis 2035 bei maximal 250 Milliarden Euro liege, sondern nun schon bis 2030 zwischen 550 und sogar 750 Milliarden Euro liegen dürfte. Eine schlappe Verdoppelung bis Verdreifachung also und das in nicht mehr elf, sondern nur mehr knapp sechs Jahren.

Planwirtschaftlicher Subventionswahn

Und nun folgt bereits für das laufende Jahr gleich der nächste Schock: “Deutschlands Ökostromrechnung ist da”, titel die “Welt” – “sie ist viel höher als angenommen!”
Genaugenommen beträgt sie 7,8 Milliarden Euro für alleine 2024 mehr, als eigentlich geplant war, und liegt nun bei aberwitzigen rund 18,5 Milliarden Euro. Die vier Betreiber der deutschen Stromübertragungsnetze präsentierten Habecks Ministerium diese Zahl Woche per Brief zusammen mit ihrer Berechnung des Finanzierungsbedarf nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Es bestehe, zitiert die Zeitung daraus, „die sehr dringende Notwendigkeit zur Anpassung der Abschlagszahlungen auf die kurze Sicht“ für die Monate Februar und März. Andernfalls drohten den Unternehmen “innerhalb weniger Monate Liquiditätsprobleme”. Man stehe “in einem engen Austausch mit dem BMWK”,; Entscheidungen über “die weitere Entwicklung dieses Förderinstruments” lägen jedoch bei der Politik. Sprich: Bei Habeck. Der rauschte nach Bekanntwerden dieser Hiobsbotschaften gestern erstmal ins Wochenende und war für die “Welt” für eine Stellungnahme gestern nicht mehr erreichbar. Sein zuletzt schon getrübtes Verhältnis zu Finanzminister Lindner dürfte dadurch nicht besser werden – denn der darf die Fehlsumme irgendwie auftreiben.

Dass der Steuerzahler Unsummen für diesen planwirtschaftlichen grünen Subventionswahn hinblättern muss, war dabei stets klar. Eigentlich war noch im Oktober 2023 für 2024 von einer gemäß EEG vom Bund zuzuschießenden Fehlsumme von “nur” 10,6 Milliarden Euro die Rede gewesen. Die 7,8   vergangenen Jahres hatten die Netzbetreiber geschätzt, dass der Bund im Jahr 2024 rund 10,6 Milliarden Euro zuschießen muss, um den Subventionsanspruch der Ökostromer zu bedienen. Doch diese Prognose erweist sich nun als falsch. Es werden wohl 7,8 Milliarden Euro mehr gebraucht. Macht in Summe achtzehneinhalbtausend mal eine Million Euro. Darf’s noch ein bisschen mehr sein? Ironischerweise ist der Grund für den “ungeplanten Mehrbedarf” laut “Welt”, dass sich seit Herbst der deutsche Solarboom verstetigt hat. Auch habe eine “überraschend gute Windernte” dafür gesorgt, dass mehr “Ökostrom” im Netz war, als überhaupt benötigt wurde. Aufgrund des Subventionszwangs müssen die Netzbetreiber für den grünen Rekordstrom trotzdem blechen – während das aufgrund fehlender Speicher und Netzkapazitäten gar nicht nutzbare Überangebot den Börsenpreis für Ökostrom zuerst immer wieder für viele Stunden auf Null, dann sogar in den Minusbereich trieb.

Geisteskranke Mechanismen

Die Folge: “Oftmals konnte der wertlose Überschuss-Strom von den Netzbetreibern nur gegen hohe Zuzahlung an der Börse entsorgt werden.” Bedeutet also, dass massenhaft draufgezahlt werden muss, um das Ausland zur Abnahme der temporärer Überproduktion zu bewegen – bis dann oft nur Wenige Stunden später, bei Bewölkung, Nacht oder Flaute, wieder überteuert Atom- und Kohlestrom aus dem Ausland zugekauft werden muss. Dass eine Regierung, die diese geisteskranken Mechanismen nicht sofort beseitigt, sondern weiter fördert, sofort aus dem Amt entfernt werden müsste, versteht sich zwar von selbst – doch die deutschen Lemminge lassen sich alles bieten.

Sie mucken nicht einmal auf, wenn nun – keine zwei Jahre nach der mutwilligen politischen Sabotage jahrzehntelanger zuverlässiger Handelsbeziehungen zwischen Russland und Europa, die Deutschland vor allem preiswertes, sauberes Erdgas in beliebiger Menge sicherten – die stattdessen herbeigeführte Abhängigkeit von dreckigem, ineffizientem und bis zu achtmal teurem US-amerikanischem Frackeng-Flüssiggas plötzlich in akute Planungsunsicherheiten und Problemen ausartet: Und zwar, weil nämlich die Biden-Regierung aus heiterem Himmel ihre Genehmigungen für weitere Flüssiggas-Exporte auf Eis legt. “Dabei hat der Wirtschaftsminister fest damit geplant und sich auf die weitreichenden Zusagen verlassen”, wundert sich die “Welt”, und schreibt, dass sich – na sowas aber auch – in der deutschen Industrie inzwischen Sorgen breitmachten. “Auch die Preise könnten steigen. In den vergangenen Monaten,  erinnert die Zeitung, hatten deutsche Spitzenpolitiker immer wieder um Flüssiggaslieferungen aus den Vereinigten Staaten geworben und dazu gleich mal milliardenschwere Lieferverträge geschlossen, so etwa – durchaus auch auf Druck und Ertüchtigung durch die Ampel hin – BASF und RWE. Jetzt stellt sich, O Wunder, plötzlich heraus, dass die USA wohl doch die unsichereren Kantonisten waren als die bösen Russen, die – systemübergreifend, von der UdSSR bis unter Putin in jüngste Vergangenheit – stets alle Lieferverträge untadelig erfüllten und heute noch über Nord Stream Gas liefern würden, wäre die dafür notwendige Infrastruktur nicht durch einen von deutschen Bundesregierung untätig hingenommenen, möglicherweise sogar bewusst in Kauf genommenen staatsterroristischen oder kriegerischen Sabotageakt kaputtgesprengt werden.

Eine Zeitbombe

Seitdem ist Deutschland vom “Wertewesten”, namentlich den USA, erpressbar (83 Prozent des Flüssiggasimports kamen letztes Jahr von dort) – und wie sich zeigt, ist dieses Risiko real. Zwar betrifft die Genehmigungsverweigerung des Weißen Hauses vorerst nur die LNG-Anlagen, die davon nur einen geringen Teil ausmachen – doch die Ungewissheiten und Willkür, mit der hier zu rechnen sind, lassen aufmerken.

Denn Biden, der im populistischen Wahlkampf gegen Trump zu unterliegen droht – präziser: die politischen Vormünder und Puppenspieler dieser gerontischen Marionette – – will offenbar demokratischen Klimaschützern aus dem Gore-Lager und grünen Aktivisten zu Willen sein, und deshalb die Fracking-Technologie auf den Prüfstand stellen. Auch in Deutschland jubeln NGOs wie etwa der Abmahnverein “Deutsche Umwelthilfe” über diesen Kurswechsel: “Präsident Bidens Entscheidung macht Hoffnung, dass die Eskalationsspirale beim LNG-Ausbau endlich gestoppt wird“, zitiert die “Welt” Sascha Müller-Kraenner, den Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, der ergänzt:  „Auch Deutschland braucht dringend ein Moratorium für Bau und Genehmigung weiterer LNG-Terminals“, fordert Müller-Kraenner. Das sind also die Geister, die ausgerechnet die Grünen in der Ampel riefen – und nicht mehr loswerden. In Washington beschwichtigt die US-Regierung zwar an die Adresse Deutschlands gerichtet, die Ankündigung des Genehmigungsstopps werde sich “nicht auf unsere Fähigkeit auswirken, unsere Verbündeten in naher Zukunft weiterhin mit LNG zu beliefern”. Doch der Schlüssel ist hier natürlich das Wörtchen “nahe ” – und außerdem ist die Unberechenbarkeit der aktuellen US-Regierung eine Zeitbombe, die die Zukunft der energieintensiven deutschen Industrie noch ungewisser macht. Energie wird in Deutschland damit immer ungewisser, unsicherer und vor allem teurer. Und unter dieser gemeingefährlichen Katastrophenregierunggwird sich daran auch nichts ändern. (TPL)

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