Das Schweigen der deutschen Pfaffen: Islam-Anbiederung statt Solidarität mit verfolgten Christen

Irakische Christen bei einem Gottesdienst in Mosel (Foto:Imago/ZUMAWire)

Wenn es darum geht, Einwanderer aus muslimischen Krisenregionen und vorsintflutlich zivilisierten Gottesstaaten nach Deutschland zu schleppen, sie zu Schutzsuchendem nach biblischem Verständnis oder gar zum „Ebenbild Gottes“ zu verklären, sind kirchensteuerfinanzierte Katholen und Evangelen in Deutschland ganz vorne mit dabei. Die Situation der Christen hingegen ist ihnen reichlich gleichgültig, damit lässt sich keine Stimmung machen.

Derzeit droht im Irak wieder einmal eine humanitäre Katastrophe – und vor allem Christen sind bedroht, fast in demselben Ausmaß wie vor sechs bis acht Jahren unter der IS-Schreckensherrschaft: Menschenrechtsverbände schlagen Alarm, dass dort von Glaubensfreiheit keine Rede mehr sein kann, seit radikalislamistische Gruppen offen und mit Duldung der Iran-hörigen Bagdader Regierung zum Sturm auf religiöse  Minderheiten blasen. Die Folge ist ein regelrechter Massenexodus christlicher Iraker aus dem Süden des Landes.

Wie die „Welt“ schreibt, hätten mittlerweile schon die meisten Christen die Region verlassen – aus nackter Überlebensangst. Der Nahost-Experte der Gesellschaft für bedrohte Völker, Kamal Sido, erklärte am Dienstag in Göttingen, viele der noch verbliebenen Christen zögen eine Umsiedlung in die kurdischen Landesteile im Norden, in die Autonome Region Kurdistanz (vor allem Erbil) – oder aber gleich die Emigration ins Ausland in Betracht. In Basra sind von einst 5.000 Christen über 90 Prozent geflohen. Gottesdienste finden in keiner der christlichen Glaubensgemeinschaften mehr statt: weder in der syrisch-katholischen Kirche, der chaldäischen Kirche, der syrisch-orthodoxen Kirche noch der evangelischen Kirche. Einige Kirchengebäude seien heute zerfallen, schreibt die „Welt“.

Die „Religion des Friedens“ etabliert die nächste Barbarei

Seit sunnitische und schiitische Hardliner an der Macht sind, ist es vorbei mit der laut irakischer Verfassung vom Oktober 2005 eigentlich garantierten Glaubensfreiheit: Der Islam ist Staatsreligion erklärt, kein kein Gesetz darf gegen die Vorschriften des Koran und speziell die Scharia verstoßen. und seines Rechtssystems verstoße. Alle Interventionen der Papstes und anderer christlicher Führer aus dem Ausland hätten die irakische Seite nicht zu einem Einlenken bewegen können.

Und so ist es gar kein Wunder, dass auch die hiesigen deutschen Bischöfe beider Konfessionen, die beim Besuch des Felsendoms in Jerusalem feige ihre Kruzifixe aus Rücksicht auf die Muslime abnehmen, hier ebenfalls mit dröhnendem Schweigen auffallen. Die Evangelische Kirche Deutschland (EKD) bringt lieber aktiv Vertreter der radikalislamischen Fundamentalisten als Migranten mit von ihr finanzierten Menschentaxi-Schiffen ins gelobte Land und trägt aktiv dazu bei, dass die arabischen Verhältnisse zunehmend auch hier Verbreitung finden – und nach den Juden auch die Christen hierzulande irgendwann die nächste bedrohte Glaubensgemeinschaft werden. (DM)