Vorsprung durch Gender-Mist? (Bild: shutterstock.com/Von Rohatynchuk Mykola)

Gerichtsverhandlung: Volkswagen-Mitarbeiter will von Audi nicht gegendert werden

Weil die Chefetage von Audi bei der Wokeness-und Genderwelle unbedingt ganz vorne mitschwimmen will, wurde ein „geschlechtersensibler Leitfaden“ erlassen, wonach die Mitarbeiter von Audi künftig den verblödeten Namen „Audianer_innen“ tragen sollen. Mitarbeiter sich in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt gefühlt und gegen den Mist geklagt. Nun wird der Irrsinn vor Gericht verhandelt.

Anstatt sich darüber Gedanken zu machen, wie man Angela Merkels begonnenes Vernichtungswerk in der Automobilbranche irgendwie überleben kann, erklärte der Ingolstädter Autobauer Audi im vergangenen Jahr, anstatt mit „Vorsprung durch Technik“ beim linksradikalen Sprachdiktat ganz vorne mitmachen zu wollen. Der Konzern hatte ein Jahr lang von einer Projektgruppe das Gendersprachdiktat ausarbeiten lassen und verordnete dieses dann seinen Mitarbeitern bei der internen und externen Kommunikation.

„Wertschätzung, Offenheit, Verantwortung und Integrität“ seien die „Basis unserer Unternehmenskultur, dies machen wir auch in unserer Sprache deutlich“, brabbelt Sabine Maaßen, Personalchefin vom Audi-Vorstand über die Entscheidung. Den Audi-Mitarbeitern wurde „empfohlen“, bei der Komplettverblödung kräftig mitzumachen und zukünftig – einer Spachbehinderung gleich – das Gender-Gap zu nutzen – und etwa „Audianer_innen“ zu schreiben.

Ein offensichtlich noch geistig gesunder Angestellter der Konzernmutter Volkswagen, der mit Audi-Kollegen zusammenarbeiten muss, hatte sich jedoch gegen die Sprachverhunzung gewehrt. Nachdem sich der Konzert weigerte, eine Unterlassungserklärung abzugeben, hat er das  Unternehmen verklagt. Der Kläger sieht durch den Leitfaden seine allgemeinen Persönlichkeitsrechte verletzt. Dieser stört sich daran, dass er von Audi-Kollegen mit gegenderten Begriffen angesprochen wird. Er verlangt nach Angaben seiner Anwälte, dass es das Unternehmen unterlässt, die Nutzung der Kommunikationsregeln vorzuschreiben.

Seine Anwälte meinen, dass Sprache nicht derart konkret vorgegeben werden dürfe. Sie betrachten das Verfahren auch als ein Musterprozess, der über Audi hinaus wirkt, berichtet hierzu der Berliner-Kurier zur Einschätzung der Verteidiger.

Das Mainstreamblatt diskreditiert diese Gerichtverhandlung, indem es kommentiert: „Die Justiz hat ja sonst nichts zu tun“. (SB)

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