Duschpinkler (Symbolbild: shutterstock.com/Dmitry Tkachev)

Warum nicht gleich alle ins Lager? Wohnen auf dem Campingplatz und Pinkeln in der Dusche

Die Bild-Zeitung zeigt, wie die Wohnzukunft in Deutschland aussehen könnte: Weil einem Ehepaar aus Oldenburg die Energiekosten über den Kopf wachsen, wohnt die Familie nun auf dem Campingplatz. Für alle anderen, die zuhause frieren, gibt es eine neue Energiesparempfehlung: Ab sofort häufiger unter der Dusche pinkeln. Das spart Energiekosten! Und die „Bild“ nennt das Glück.

Die Mietwohnung von Raimund, Tanja und Mischling Rust in Oldenburg liegt bei 500 Euro kalt pro Monat, ohne Strom. : „Auf dem Campingplatz sparen wir im Vergleich zur Stadt 150 bis 250 Euro im Monat“, werden die beiden bei Bild zitiert. Gerade einmal 1030 Euro Jahresmiete inkl. Hund, plus 200 Euro Strom. Wasser, Waschraum-Nutzung und Müll inklusive. Das sind die Kosten, die Raimund und Tanja für ihr zukünftige Unterkunft auf dem Campingplatz  am Timmeler Meer bezahlen müssen und deshalb beschlossen habe, dorthin umzusiedeln.

„Ich habe hier alles, was ich brauche, Internet, Laptop, iPad. Ein besseres Arbeitsumfeld gibt es nicht“, jubiliert der Dauerhomeofficler Raimund. Im Winter kostet das Beheizen des Campers samt Vorzelt via Standheizung auf „kuschlige“ 19 Grad pro Wochenende 7 bis 9 Liter Diesel.“ Raimund kann das ganze Wohnparadise aber auch mit Heizöl betreiben. Dann wird‘s noch billiger. Der Wohnwagen wird über eine Warmwasser-Heizung versorgt.

Duschpinkeln für den Frieden und das Klima 

Für alle, die nicht, wie Raimund und Tanja ihr zukünftiges energiesparendes Wohnglück auf dem Campingplatz gefunden haben, gibt es eine neue Energiesparempfehlung: Um Wasser zu sparen, öfters mal in die Dusche pissen. Natürlich nur dann, wenn überhaupt Wasser aus der Dusche kommt. Der super Energiespartipp für den Ukraine-rettenden deutschen Deppen kommt vom Onlineportal echo24. Ganz im links-grünen Energiesparhype gefangen trommelt das Portal:

„So spart man neben Zeit auch Wasser, das wohl kostbarste Gut. Durchschnittlich fast 40 Liter, also rund 30 Prozent des täglichen Trinkwasserverbrauchs, entfallen auf die Toilettenspülung. Wie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz weiter informiert, fließen bei älteren Toiletten bis zu 14 Liter pro Spülung durch das WC-Becken, obwohl sechs bis neun Liter völlig ausreichen würden. In Abhängigkeit vom Spülgut könne die Wassermenge sogar auf drei Liter reduziert werden. Wer in der Dusche uriniert, spart zudem nicht nur Wasser, sondern auch die damit verbundenen Kosten“.

Wer jedoch unter trockener Haut leidet, sollte auf die Duschpinkelei – Wasser sparen hin oder her – verzichten. „Ansonsten ist das Wasserlassen unter der Dusche kein Problem“, wird ein „Experte“ zitiert, der für den komplett hilflosen deutschen Duschpinkler den Rat parat hält, die Dusche während des Urinierens laufen zu lassen, Denn somit werde die Flüssigkeit umgehend in den Abfluss gespült.

An dieser Stelle die Frage: Warum nicht ab ins Lager mit den deutschen Deppen. Da lässt sich der Energie- und Wasserkonsum viel besser kontrollieren und die „Flüchtlinge“ bekommen die leer stehenden Wohnungen, die der Staat beschlagnahmt hat. Eine Win-Win-Situation erster Güte! (SB)

Themen

Nicole Höchst MdB; Bild: Nicole Höchst
Brisant
Brisant
Karl Lauterbach (Bild: shutterstock.com/Juergen Nowak)
Corona
Deutschland
Gender
Anthony Fauci (Bild: IMAGO / ZUMA Wire)
International
Islam
Deutschland
Deutschland
Linke Nummern
Medienkritik
Migration
Satire
Ukraine
Politik
Wirtschaft