Foto: Manuel Neuer (Deutsche Nationalmannschaft) (Pressefoto Ulmer, über dts Nachrichtenagentur)

Karma is a bitch: Neuer wollte „Anti-Diskriminierungs-Binde“ tragen, jetzt bleibt er wohl zu Hause

Das ist jetzt aber echt ärgerlich, da wollte Nationalmannschafts-Kapitiän Manuel Neuer bei der WM wieder mal ein Zeichen setzen und jetzt muss er wohl zu Hause bleiben, weil er eine Corona-Binde trägt, also positiv getestet wurde. Dabei hörte sich das doch alles schon so toll an:

Nationaltorwart Manuel Neuer wird bei der Fußball-WM in Katar eine „Kapitänsbinde gegen Diskriminierung“ tragen. Die Idee dafür sei in einer Arbeitsgruppe der UEFA entstanden, teilte der DFB am Mittwoch mit. Aufgrund der Arbeitsbedingungen auf den Baustellen der Stadien und dem Umgang des Gastgeberlandes mit den Menschenrechten gibt es seit langem Diskussionen um eine angemessene Reaktion der deutschen Nationalmannschaft.

Neuer, der Kapitän der Nationalelf, will aus diesem Grund mit einer bunten Binde, die mit einem Herz und der Aufschrift „One Love“ bedruckt sein soll, die Spiele bestreiten. Die Kampagne ist eine gemeinsame Aktion der Nationalmannschaften aus England, den Niederlanden, Belgien, Schweiz, Wales, Frankreich, Dänemark, Norwegen, Schweden und Deutschland. „Ich bin stolz darauf, diese Botschaft gemeinsam mit meinen Kapitänskollegen aus anderen Nationen zu senden. Denn jede Stimme zählt“, so Neuer. Er wird die neue Kapitänsbinde erstmals in den Spielen der UEFA Nations League gegen Ungarn und England tragen.

Die Machthaber in Katar hätten sich allerdings eh schief gelacht, ob dieser albernen Nummer, aber Neuer hätte wenigstens ein gutes Gewissen gehabt. Und nur darum geht es. (Mit Material von dts)

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