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Die miesen Spielchen der Grünen bei der AKW-Reserve

Es gibt einen deutlichen Charakterzug bei den Grünen, der immer wieder zum Vorschein kommt und diese Gestalten so „liebenswert“ macht: Immer dann, wenn sie Mist gebaut haben, oder heimlich ihre kranken, ideologischen Ziele verfolgen, schieben sie die anderen vor oder geben ihnen sogar die Schuld an Allem. Bei der Debatte um den AKW-Einsatz, der uns vor einer Katastrophe retten könnte, merkt man das wieder ganz deutlich:

Die Grünen-Co-Vorsitzende Ricarda Lang hat in der AKW-Laufzeit-Debatte den Ton gegenüber der FDP verschärft. „Jetzt ist nicht die Zeit für parteipolitische Spielchen“, sagte Lang im Fernsehsender Welt. „Jetzt ist die Zeit, Verantwortung zu übernehmen für die Versorgungssicherheit, für die Netzstabilität, für die Energiesicherheit in diesem Land.“

Sie habe wenig Verständnis dafür, dass die FDP jetzt die Lösung der Einsatzreserve blockiere. Lang blieb bei der Darstellung, dass die FDP dem Streckbetrieb-Kompromiss mit zwei Atomkraftwerken ursprünglich zugestimmt habe: „Wir hatten einen Weg, der war geeint, innerhalb der Koalition. Der wird jetzt wieder aufgebrochen.“

Man habe „nicht unendlich viel Zeit, denn die Betreiber brauchen jetzt Sicherheit – vor allem, damit Reparaturen an Isar 2 vorgenommen werden können. Das heißt, wir entscheiden jetzt darüber, ob der Weiterbetrieb über wenige Monate hinweg überhaupt ermöglicht werden kann. Und ich finde, da sollte die FDP eigentlich das größte Interesse daran haben“, so die Grünen-Co-Vorsitzende.

Die Grünen hätten mit dem Streckbetrieb-Angebot einen konstruktiven Vorschlag gemacht. „Damit schaffen wir Versorgungssicherheit für den Winter und auch für das Frühjahr. Und daran sollten wir eigentlich alle gemeinsam ein Interesse haben.“

Die FDP bringe nun jeglichen Weiterbetrieb von AKWs in Gefahr: „Im allerschlimmsten Fall würden die AKWs dann nicht mehr für die Einsatzreserve nutzbar gemacht werden können. Sie würden dann einfach zum 31.12. vom Netz gehen.“ Die Verantwortung dafür sieht sie bei der FDP.

Diese will sich derzeit mit dem Streckbetrieb der AKWs nicht zufrieden geben, sondern strebt eine deutlich längere Laufzeit an.

Und genau darum geht’s und genau deshalb reagieren die Grünen so und treiben ihr mieses Spielchen immer weiter, bis der der Winter vorbei ist und sich jede weitere Diskussion erübrigt. Auf Kosten der deutschen Bürger, versteht sich.

Und das schrieb der Merkur vor etwa einem Monat:

„Der Betreiber des Kernkraftwerks Isar 2 hat Plänen von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck zur Notreserve eine klare Absage erteilt: Beim Streckbetrieb eines Kernkraftwerks sei ein „flexibles Anheben oder Drosseln der Leistung nicht mehr möglich“, heißt es in einem Brief von PreussenElektra an das Bundeswirtschaftsministerium, der Merkur vorliegt. „Das gilt umso mehr, wenn die Anlage, wie jetzt verlangt, komplett heruntergefahren werden soll. Dann nämlich ist mit den eingeschränkten Möglichkeiten eines solchen Reaktorkerns ein Wiederanfahren im fortgeschrittenen Streckbetrieb nicht und schon gar nicht kurzfristig innerhalb einer Woche machbar.“ (Mit Material von dts)

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