Er ist wieder da Foto: Collage

Und siehe, das Ende ist nah: Linksfraktionschef sieht Chance auf Neustart seiner Partei

Wer braucht eigentlich in Zeiten einer stalinistischen Grünen-Partei noch das alte, halbvermoderte Original, das die Zeit verschlafen hat und so schnell wie möglich in den politischen Orkus gekippt werden sollte?

Das hier klingt schon mal verdammt nach dem letzten Strohhalm:

Linksfraktionschef Dietmar Bartsch sieht die Möglichkeit für einen Neustart seiner Partei. Mit der sogenannten „Leipziger Erklärung“ habe sich der Linken „die Chance eröffnet, wieder auf Erfolgskurs zurückzukehren“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). „Das schlichte Rezept dafür: Politik, Politik und nochmals Politik. Mit Blick auf die schweren Krisen in unserem Land ist es unsere Aufgabe, die soziale Opposition zu sein und um den sozialen Zusammenhalt zu kämpfen.“ Die Linke steckt derzeit in einer tiefen Krise, in der „Leipziger Erklärung“ hatten sich die Partei- und Fraktionsspitzen aus Bund und Ländern am Wochenende damit auseinandergesetzt.

Das Interessante dann jetzt:

Darin grenzten sie sich auch indirekt von Ex-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht ab, die den Kurs der Parteispitze kritisiert und kürzlich die Gründung einer eigenen Partei ins Spiel gebracht hatte.

Bahn frei, also für eine neue Wagenknecht-Partei. Denn wenn die Linke weiter abrutscht – und es sieht ja so aus, dann erhöhen sich auch die Chancen für Frau Wagenknecht, eine neue Partei zu gründen. Ob diese dann allerdings etwas bewirken kann, bleibt fraglich. Wahrscheinlicher ist, dass sie die Oppostionsblase noch einmal zerteilen wird. (Mit Material von dts)

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