"Deutsche "Schulklasse (Symbolfoto: Durch Tolga Sezgin/Shutterstock)

Keine Hausaufgaben mehr, Unterrichten als Beschäftigungstherapie: Die Schule ist tot

Zu einer spätdekadenten Gesellschaft mit allenthalben sichtbaren Aufenthaltserscheinungen gehört auch die möglichst umfassende und gründliche Zersetzung und Zerstörung des Bildungssystems, angefangen mit den Schulen. Wissensvermittlung, Charakterbildung und sittliche Erziehung werden konsequent sabotiert und geschleift, stattdessen werden egomanische Hypersensitivitäten (“Snowflakes”),  Angstneurosen (Corona, Masken, Impfung) und Persönlichkeitsdeformationen (Transpropaganda, Frühsexualisierung) vom Staat gefördert. Ein effizienter Unterrichtsbetrieb wird durch die Folgen von Massenmigration besorgt, die zu kulturellen Crashs und Verständigungsproblemen führt. Inklusion, Integration, die Orientierung am schwächsten Niveau, Nichtförderung begabter Schüler und Umwandlung des Schulunterrichts in Quasi-Sozialarbeitsprojekte zerstören alles, wofür Schule einst stand. Zu alledem kommt noch ein grassierender Lehrermangel.

In dieser Situation legt die Linkspartei nun weiter Axt an die verbliebenen letzten Leistungsanforderungen: Nach so segensreichen Vorstößen wie “leichter Sprache”, Schreiben nach Gehör und Abschaffung von Noten sollen nun als nächstes die Hausaufgaben abgeschafft werden. Dies fordert allen Ernstes die Oberlinke Janine Wissler, die im “Tagesspiegel” erklärt: „Der alltägliche Hausaufgaben-Stress vergiftet das Familienleben, bedeutet Streit, Überforderung, Tränen und schürt Aggressionen.“ Weiter heißt es da: „Wenn Eltern Feierabend haben, haben sie noch lange nicht Feierabend” – weil  Kinderbetreuung, Haushalt und die Pflege von Angehörigen warteten „Von der unnötigen Last der Hausaufgaben könnte man sie sofort entlasten und damit viel Druck aus den Familien nehmen”, so die Linke, die Hausaufgaben ernsthaft als  „Outsourcing schulischer Aufgaben in die Familien“ verfemt und hierin eine “Spaltung im Bildungssystem” wittert.

Neues Bildungsprekariat

Die Forderung passt perfekt in eine Zeit, da ungebildete, unqualifizierte Schulabbrecher und Zivilversager die politischen “Eliten” stellen und das in die Krise geratene Parteiensystem zunehmend darauf schielt, nicht nur immer jüngere, sondern vor allem auch dümmere Wähler zu bekommen – zum einen durch Masseneinwanderung von Analphabeten und Sozialfällen, die möglichst schnell das Wahlrecht oder gleich die Staatsbürgerschaft erhalten sollen, oder eben durch gezieltes Heranzüchten eines neuen, leicht manipulierbaren Bildungsprekariats, dem die Rattenfänger in Politik das selbstständige Denken abnehmen und die von “Klima” bis “Pandemie” dem Staat und seinen handverlesenen “Experten” vertrauen. Bildung, geistige Reife und kritischer Intellekt sind da überflüssige und gefährliche Erscheinungen.

Und damit die Anforderungen auch an die andere Seite des Klassenpultes immer weiter sinken und das intellektuelle Gefälle zwischen Lehrern und Schülern immer weiter abnimmt, sollen nun auch noch zunehmend “Laien”, Quereinsteiger als Lehrkräfte in die Schulen drängen und den Lehrermangel so mindern (beziehungsweise kaschieren), in dem ein Defizit durch ein anderes ersetzt wird: Das Quantitätsproblem wird gegen ein Qualitätsproblem eingetauscht. Kein geringerer als FDP-Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger kommt heute mit dieser neuesten Schnapsidee um die Ecke. Sie euphemisiert im “Deutschlandfunk“: “Ich glaube, wir werden einen gewissen Pragmatismus an den Tag legen müssen und außerschulische Lernorte und auch Quereinsteiger gut integrieren”. Die Lehrerausbildung müsse sich “neuen Standards” anpassen.  Was eigentlich gemeint ist: Mittelfristig soll es gar keine Standards mehr geben. (DM)

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