Cornelia Poletto (Bild: IMAGO / Stephan Wallocha)

Wegen AfD-Brandmauer: SPD verhindert in Hamburg Erlebnisgastronomie, weil AfD dafür ist

Weil das Gras und die großen Bäume “Probleme” bekommen könnten, beantragten die Grünen im Hamburger Stadtrat, der Star-Köchin Cornelia Poletto ihre Dinner-Show „Palazzo“ von November bis März auf der Hamburger Moorweide zu verbieten. Das machten jetzt die Genossen der SPD wasserdicht: Obwohl eine Mehrheit für den grünen Verhinderungswahn vorhanden gewesen war, stimmten die Sozen dagegen. Der Grund: man wollte nicht so abstimmen wie die AfD.

Mit was für einem kranken, verlogenen Haufen man es mit den Grünen zu tun hat, zeigt an allen Ecken und Enden in diesem besten Deutschland das wir je hatten. So auch in Hamburg. Dort machen sich die Bezirks-Grünen um das “Gras und die großen Bäume” auf der Hamburger Kleinen Moorweide Sorgen. Das ganze Land mit umwelt-und klimaschädlichen Windkraft- und Solarirrsinn zupflasternd ins Energiechaos stürzend, beantragte Hamburgs Grünen-Fraktionschef Ali Mir Agha, dass die „Palazzo“-Dinnershow der Star-Köchin Cornelia Poletto – bei dem Akrobatik-Spektakel sollte vom 12. November bis 10. März  ein Vier-Gang-Menü serviert werden – dort nicht stattfinden darf.

Unterstützung bekam Köchin Poletto jedoch von den roten Genossen der verbotsgeilen Volkserzieherpartei. SPD-Fraktionschef Gabor Gottlieb teilte huldvoll mit: „Natürlich ist das eine recht lange Zeit, in der das Zelt dort steht“[…]„Und auch mir ist jede Grünfläche in Hamburg wichtig. Aber nach der Show wird der Rasen wieder aufbereitet und nach vier Wochen ist alles wieder grün.“

Alles sah danach aus, dass die Grünen mit ihrem Verbotshorror im Fall „Palazzo“-Dinnershow nicht durchkommen würden, da die Sozen sich für den Erhalt der beliebten Erlebnisgastronomie und sich damit gegen die Grünen ausgesprochen hatten. In der Bezirksversammlung hatten die Befürworter aus SPD, CDU, FDP und AfD bis zuletzt zwei Stimmen mehr. Eine Mehrheit gegen die linksgrünen Verhinderer und Verbieter war eigentlich vorhanden.

Das sich die Sozen jedoch in Rückgratlosigkeit in Nichts von ihren grünen Genossen unterscheiden, diesen Beweis trat die SPD dann einmal mehr an. Denn: Zwei der feinen SPD-Genossen boykottierten die Abstimmung. Ihr perverser Grund: Die Stimmen der AfD dürften nicht entscheidend sein. Auch dann nicht, wenn es um die Nutzung einer Wiese und dem Erhalt einer Steuergeld und Lebensfreude generierenden Gastronomie geht.

SPD-Fraktionschef Gabor Gottlieb begründete schamlos die Kehrtwende seiner Partei mit den Worten: „Wir mussten uns an die allgemeine Linie der Bundespartei im Umgang mit der AfD halten. Wir machen das grundsätzlich so.“

Die betroffene Event-Unternehmerin Cornelia Poletto zeigt sich derweilen fassungslos.  „Ich bin total traurig über die Entscheidung. Ich hätte es mir so sehr gewünscht, dass mein ,Palazzo‘ auf der Kleinen Moorweide stattfinden kann. Aber so ist leider Politik – oftmals einfach nicht zu verstehen”, so die Köchin gegenüber der Bild-Zeitung.

Im Kommentarbereich des linientreuen SPD-Genossen Gabor Gottlieb zeigt man sich ebenso fassungslos:

“Wg. Irren wie Ihnen darf eine renommierte Kochveranstaltung nicht stattfinden, weil die AFD auch dafür gestimmt hat? Schwachsinniger geht es nicht mehr! Jede dieser Aktionen von den alten Untergangsparteien,wie der SPD treibt der AFD Tag für Tag mehr Wähler in die Arme, und das ist gut so!!!”

 

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