Florian von Brunn, Spitzenkandidat der Bayern SPD - Foto: Imago

AfD & SPD Bayern: Die unglaubliche Arroganz des Florian von Brunn

Florian von Brunn, SPD-Vorsitzender der SPD in Bayern, arbeitet fleißig daran, die Bayern-Sozen bei der nächsten Landtagswahl in Richtung 5 Prozent zu bringen. Mit seiner unglaublichen Arroganz könnte ihm das gelingen.

von Max Erdinger

 

Bei der Landtagswahl 2018 erreichte die SPD in Bayern ein Ergebnis von 9,7 Prozent. Das weist die Bayern noch nicht als besonders realistische Wähler aus. Die Grünen erreichten nämlich 17,6 Prozent. In einem Bundesland allerdings, in dem die Grünen bei 17,6 gelegen haben, die SPD auf unter zehn Prozent zu bringen, erfordert schon erhebliches Negativtalent. Das könnte sich bei der nächsten Landtagswahl insofern “auszahlen”, als daß es noch weniger wird. Das Mittel zum erfolgreichen Abstieg für die SPD: Arroganz.

SPD FlorianvonBrunn
Florian von Brunn, SPD-Vorsitzender in Bayern – Screenshot Twitter

Florian von Brunn auf der “Ausgetrumpt”-Demo: “Die Wähler der AfD müssen eines wissen: AfD wählen ist kein Protest und kein Kavaliersdelikt! Wer AfD wählt, wählt eine menschenfeindliche, rassistische und unsoziale Partei. Wer diese Rechtsextremisten wählt, zerstört unsere Demokratie.

Wofür hält sich der bayerische Ober-Soze eigentlich? Für den Oberlehrer der AfD-Wähler? Und wofür hält er AfD-Wähler? Für Leute, die überhaupt nichts wissen, “eines” jedoch unbedingt wissen “müssen”? Weil es schon reicht, “eines” zu wissen, um dann eventuell die SPD zu wählen? Glaubt er, daß AfD-Wähler keine Ahnung haben, weshalb sie AfD wählen? Die Leute haben tausend gute Gründe, AfD zu wählen. Einer davon ist, daß sie sich die abgehobenen Attitüden der Altparteien-Funktionäre nicht mehr bieten lassen wollen. Florian von Brunn hat der bayerischen SPD einen Bärendienst erwiesen mit seiner arroganten Unverschämtheit. Er hat sich nämlich nur zum Schein an AfD-Wähler gewandt.

So dämlich kann nämlich keiner sein, daß er erst jemanden verbal maulschelliert, um dann zu erwarten, daß der sich bedankt und ihn dann wählt. Tatsächlich wandte sich der bayerische Chefsoze an die kleine Blase von SPD-Funktionären und deren Wählerschaft, um mit seinem AfD-Wähler-Bashing seine eigene Position zu stärken, indem er signalisierte, wie sehr er einer der ihren ist. Als ob die es nicht schon vorher genau genug gewußt hätten. Als ob sich in dem kleinen bayerischen Sozenhaufen nicht jeder darüber im Klaren wäre, daß er einen AfD-Wähler niemals von der SPD wird überzeugen können. Florian von Brunn bediente mit seiner Unverschämtheit seine eigenen Interessen, sonst keine. Wir sind klein, mein Herz ist rein, laßt mich der Sektenführer sein. Die AfD diente ihm tatsächlich nur noch als Boxsack zur armseligen “Eigenprofilierung”. Bei einem Hund würde man sagen, er habe sein Bein gehoben und die Reviermarkierung aufgefrischt. Ein kleines Revier.

Die Glaubwürdigkeit

SPD-Politiker machen schon lange keine zutreffenden politischen Aussagen mehr. Seit ewigen Zeiten bereits beschränken sie sich darauf, Glaubensbekenntnisse zur Selbstvergewisserung abzulegen, sich und ihren Wählern den Bauch zu pinseln, auf daß die auch fürderhin der Überzeugung seien, die Welt würde ein besserer Ort werden, wenn man sie nur machen ließe. Die ganze Schlechtigkeit der Welt ist bei den anderen zu finden. Sie selbst, die Spezialdemokraten, sind nicht die Zerstörer der Demokratie, sondern ihre Bewahrer. Pöstchenjägerei und präferenzutilitaristisches Geschleime, Korruption und Verleumdung – alles das passiert woanders. Die SPD selbst erstrahlt in einer abgrundtief schlechten Welt als kleines Lichtlein der Reinheit, mißverstanden und ungerecht behandelt, Philanthropen in einem Meer von Menschenfeinden. Es wäre eigentlich zum Brüllen komisch, wenn es in seinem fehlenden Realitätsbezug nicht so gräßlich bösartig wäre. – Ja hallo: Eine demokratische Partei zu wählen ist kein “Kavaliersdelikt”? Was dann? Ein Delikt? Ein Verbrechen womöglich? Was bildet sich diese SPD-Figur eigentlich ein?

Es wird Zeit, dem Herrn Florian von Brunn den braunen Zahn zu ziehen.

Erstens: Es war der SPD-Oberbürgermeister von München, Dieter Reiter, der den Dirigenten der Münchener Philharmoniker, Valery Gergiew, vor die Tür setzte, weil der sich vergangenes Jahr geweigert hatte, einen politischen Kotau hinzulegen, indem er sich von Wladimir Putin distanziert. Das hätten die Braunlinken von anno dunnemals nicht anders gemacht in der Situation. Und Demokratiefreunde waren das keine.

Zweitens: Es ist die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, die SPD-Politikerin Manuela Schwesig, die demnächst in den ZDF-Verwaltungsrat wechselt. Demokratisch ist das nicht, weil Parteipolitiker grundsätzlich nichts verloren haben in einem Medienbetrieb, der eigentlich unabhängig und neutral zu sein hätte. Nur hätte dann eben auch ein bayerischer SPD-Chef schamhaft den Mund zu halten, anstatt frech zu behaupten, daß, wer die AfD wählt, “unsere Demokratie zerstört”. Tatsächlich ist es so, daß “unsere” von den Altparteien “zerstörte Demokratie”, wenn überhaupt, dann von der AfD wieder “repariert” werden könnte – und daß dafür auch überhaupt keine andere Partei mehr in Frage kommt.

Drittens: Es ist die SPD, die eine Bundesinnenministerin mit einer starken Affinität zum linksextremistischen Spektrum einer insgesamt Richtung Totalitarismus abdriftenden Republik stellt. Die Frau heißt Nancy Faeser

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RND / Linksjugend – Screenshot Facebook

Viertens: Es ist das “Redaktionsnetzwerk Deutschland” (RND), das über die Madsack-Gruppe und die Deutsche Druck- & Verlagsgesellschaft unter SPD-Einfluß steht.

Fünftens: Es ist das SPD-Mitglied Stephan Kramer, das von einem Parteifreund in das Amt eines Präsidenten des Thüringer Verfassungsschutzes gehievt wurde, obwohl ihm die Befähigung zur Ausübung des Richteramtes fehlt, welche er laut der Thüringer Landesverfassung eigentlich haben soll. Es ist auch das SPD-Mitglied Kramer als Chef des Thüringer Verfassungsschutzes, das zugleich im Stiftungsrat der linksradikalen Amadeu-Antonio-Stiftung zu finden ist. “Unsere Demokratie”, die angeblich von Wählern der AfD “zerstört” wird, ist durch die SPD gefährdet, nicht durch die AfD und ihre Wähler.

Sechstens: Es ist die SPD, die in Thüringen in der Koalition einer Minderheitsregierung mitmarodiert, die eigentlich schon längst nicht mehr existieren dürfte, da sie für das Jahr 2022 eine Neuwahl versprochen hatte, um sich dann im Jahr 2022 nicht mehr an ihr Versprechen gebunden zu fühlen und eben keine Neuwahl durchzuführen. Das ist dieselbe SPD, die sich an der “Zerstörung der Demokratie” beteiligt hatte, als die Ex-Kanzlerin Merkel im Februar 2020 eine völlig regelkonform verlaufene Ministerpräsidentenwahl in Thüringen einfach “einkassierte”.

Siebtens: Es ist die SPD, die noch immer einen “Gesundheitsminister” Lauterbach stellt, der sich während der “Pandemie” eifrig an der Schleifung demokratischer Grundrechte beteiligte. Es ist die SPD als Gesamtpartei, die sich an dessen Hetze gegen Ungeimpfte, Impfkritiker und Demonstranten beteiligt hat, obwohl die nichts anderes getan haben, als auf ihren Grundrechten zu bestehen. Es war die SPD, die gegen die sogenannten “Bund-Länder-Konferenzen”, die “gesetzgebenden Treffen” der Ex-Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder unter Umgehung des Parlaments also, keine Einwände erhob, obwohl diese “Bund-Länder-Konferenzen” im Grundgesetz nirgendwo als demokratisches Entscheidungsgremium vorgesehen sind.

Achtens: Es ist die SPD, die in ihrem Quotenwahn der “Demokratie” komplett unfähige Amtsträger wie die Ex-Verteidigungsministerin Christine Lambrecht und die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli aufs Auge gedrückt hat. Es ist die SPD, die der “Demokratie” Figuren wie Kevin Kühnert zumutet, die sich sogar im öffentlich-rechtlichen Staatsfernsehen  noch bis auf die Knochen blamieren, wenn sie mit einem Wirtschaftsexperten konfrontiert werden, der Ahnung von der Materie hat. Es sind SPD-Figuren wie Kevin Kühnert, in der Sache inkompetent, die sich daraufhin nicht anders zu helfen wissen, als dem tatsächlichen Besserwisser “Arroganz” vorzuwerfen. Kurzum: Es ist die SPD, die mit solchen Figuren wie Kühnert, Chebli, Faeser, Lauterbach, Lindh und vielen anderen die “Demokratie zerstört”, weil sie im parteipolitischen Proporzinteresse Parteilinientreue über Kompetenz stellt. Ganz nach dem Motto: Unfähigkeit ist kein Problem, solange die Unfähigen aus der SPD kommen.

Neuntens: Es ist die heutige SPD, derentwegen sich ehemalige SPD-Granden wie Willy Brandt, Helmut Schmidt und sogar Herbert Wehner im Grab umdrehen würden, könnten sie noch sehen, welche Erbärmlichkeit aus der deutschen Sozialdemokratie geworden ist. Es ist die heutige SPD, die einem ehemaligen SPD-Kanzler dafür den Stuhl vor die Tür setzt, daß er bei dem bleibt, was heute so richtig wäre wie es immer richtig gewesen ist: Freundschaft mit Russland. Und es ist ebenfalls die heutige SPD, die sich einen Bundespräsidenten leistet, der zu den “besseren russischen Zeiten” ins selbe Horn gestoßen hat wie jener Kanzler, mit dem sie heute nichts mehr zu tun haben will.

Zehntens: Es ist die SPD, die einen Kanzler stellt, der wie ein machtloser Schulbub wortlos neben einem US-Präsidenten steht (7. Februar 2022 in Washington), während der angekündigt, er würde eine tragende Säule der deutschen Energieversorgung (Nordstream)  “stillegen” – und daß er die Mittel dazu habe. Wahrscheinlich kann er sich schon “nicht mehr erinnern”.

Stundenlang könnte ich mit einer Aufzählung weitermachen, die belegt, welche destruktive Laus die “Demokratie” mit genau derselben SPD im Pelz hat, deren Parteivorsitzender in Bayern tönt, AfD-Wähler müssten “eines” wissen. Nämlich, daß, wer die AfD wählt, “unsere Demokratie zerstört”. AfD-Wähler wissen genau, weshalb sie die AfD wählen: Um die Demokratie vor ihrer restlosen Zerstörung durch solche Funktionäre zu bewahren, wie sie sich nicht nur in der SPD tummeln, sondern in jeder der anderen Altparteien – und daß die AfD genau deswegen die einzige Partei ist, die man überhaupt noch wählen kann, solange man dem Traum anhängt, daß die deutsche Parteiendemokratie als Medien- & Massendemokratie grundsätzlich funktionieren könnte. Noch hat die AfD nicht beweisen müssen, daß sie es besser macht. Höchste Zeit deshalb, ihr die Chance einzuräumen, den Beweis zu liefern. Das wäre “Demokratie”.

Die “Warnung” des bayerischen SPD-Vorsitzenden an die AfD-Wähler hingegen ist nichts weiter als die Arroganz desjenigen, der jede Verantwortungsübernahme dafür ablehnt, daß die AfD sich auf einem Höhenflug befindet. Der Realitätsverlust der Altparteien in Kombination mit jener bodenlosen Verlogenheit, die das eigene Totalversagen in der Wahrnehmung der Wähler verschwinden lassen soll, befördert den AfD-Wahlerfolg ganz enorm. Da braucht es diese abgehobene Arroganz als Sahnehäubchen obendrauf gar nicht mehr. Das richtige Wahlergebnis der SPD bei der nächsten Landtagswahl auf den Punkt hinter dem Komma genau: 4,9 Prozent. Figuren wie Florian von Brunn braucht kein Mensch mehr. Immer mehr Wähler haben die Schnauze gestrichen voll von selbstverliebten Versagern und deren hohler Phrasendrescherei.

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