Screenshot Jung&Naiv

Muriel Asseburg und Tilo Jung oder wenn zwei ihrem Israel-Hass freien Lauf lassen

Zweieinhalb Stunden Israelbashing und wilde Verschwörungsfantasien. Beim linkspolitisch orientierten Format Jung&Naiv hatte die “Nahostexpertin” Muriel Asseburg bei Moderator Tilo Jung unter dem Motto: “Wenn zwei Israelhasser sich unterhalten”, zweieinhalb Stunden Zeit, Israel zu diffamieren und zu beschimpfen. Die Botschaft Israels in Berlin machte zwischenzeitlich deutlich, was sie davon hält, wenn zwei Flachpfeifen aus sicherer Entfernung darüber sinnieren, welche Verteidigung Israel gestattet ist und welche nicht.

Bei  Jung & Naiv, das offen links-affine Online-Interviewformat des Journalisten Tilo Jung- bekannt geworden, durch seine journalistische Arbeit rund um die Bundespressekonferenz, konnten die Hörer vergangene Woche erleben, was passiert, wenn Israelhasser sich unterhalten, sich gegenseitig in ihrer Schwarz-Weiß-Sicht auf den Nahostkonflikt bestätigten und aus bequemer Entfernung darüber sinnieren, welche Verteidigung Israel gestattet ist und welche nicht.

Tilo Jung bereitete in seinem Format der “Nahost-Expertin” Muriel Asseburg, ihr Geld verdient sie sich bei der, durch staatlich finanzierten “Stiftung Wissenschaft und Politik” (SWP), eine Bühne, wo sie ihre mehr als einfache Sichtweise darlegte: Für sie gibt auf der einen Seite die Besetzten, das sind die Palästinenser. Auf der anderen Seite steht die bösen Besatzer, das ist Israel. Geradezu fassungslos geben sich Asseburg und Jung angesichts ihrer gemeinsamen Feststellung, dass Deutschland kritiklos diese Besatzer stütze. Das wäre doch so, als wenn man an der Seite Russlands im Ukraine-Konflikt stünde, behauptet Jung.

So richtig gruslig, so richtig anti-israel fühlte es sich an, als Asselburg behauptet, “wir” hätten die israelische Regierung zum “Schiedsrichter” darüber gemacht, “ob wir denn sinnvoll mit unserer Vergangenheit umgehen, ob wir geläutert sind, ob wir genug gesühnt haben”.

Die Stellungnahme der israelischen Botschaft in Berlin zu diesem geistigen Ausfall lässt an Deutlichkeit keine Wünsche offen:

“Das Gespräch zwischen Dr. Asseburg und Herrn Jung ist wahrlich keine Sternstunde journalistischer oder akademischer Debatten. Das sagt mehr über ihre einseitigen Positionen aus als über die Realität im Nahen Osten. Für Frau Asseburg ist Terror kein Terror, Israel irgendwie wie Russland und der Bundestag steht unter der Kontrolle der russischen Regierung. Diese Verharmlosung von Terror und das verschwörerische Geraune sind widerwärtig! Muriel Asseburg lässt keine Gelegenheit aus, Israel zu beschimpfen, und doch hat sie die Chuzpe und die Frechheit, sich als Israel-Freundin zu präsentieren.”

Auf Twitter schreibt die Botschaft Israel in Berlin:

 

Asseburgs Brötchengeber, der SWP, hat sich nun mehr als erbost zu Wort gemeldet und zwitschert aufgeregt:

Hier die “ausgewiesene und angesehene Nahost-Expertin” im Interview:

(SB)

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