Hurra, wir dürfen endlich arbeiten! (Symbolbild: Shutterstock)

Brandbrief in Mülheim an der Ruhr: Anwohner melden massive Probleme mit “Flüchtlingsheim”

Im einstigen Familienidyll in Mühlheim an der Ruhr hat eine neue “Flüchtlingsunterkunft” mit 600 Massenmigranten, die diese verantwortungslose Regierung den Bürgern in ihr Leben pflasterte, dieses binnen vier Wochen „drastisch verändert“. Während die Bezirksregierung und NRW-Flüchtlingsministerium – so heißt diese Behörde tatsächlich – weitere Schritte planen, um mehr “Akzeptanz” für die kulturfremde Bereicherung zu schaffen, beklagen Anwohner in einem Brandbrief massive Probleme.

Namentlich will sich – aus gutem Grund – keiner der Anwohner an der Theo-Wüllenkemper Straße in Mülheim-Raadt zu erkennen geben. Die Klagen über die “neuen Nachbarn”, welche die schwarz-grüne Landesregierung ihnen ihr Leben in der gepflegten Reihenhaussiedlung gesetzt hat, reißen nicht ab.

Seit vier Wochen leben in nur wenigen Metern Entfernung gut 600 mehrheitlich junge Männer aus den afrikanischen und muslimischen Gegenden dieser Welt, die in einem ehemaligen Bürogebäude, das der Steuerzahler mit seinem sauer verdienten Geld in eine Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) des Landes umgewidmet hat.

Wie es scheint, gibt es – nach nur 4 Wochen!!! – mehr als nur massive Probleme im “verordneten guten Miteinander”. “Die Lage hat sich in den vergangenen Tagen leider deutlich zugespitzt”, schreibt ein Anwohner in einem Beschwerdebrief. Dieser ist an Innenminister Herbert Reul (CDU), Familienministerin Josefine Paul (Grüne), die zuständige Bezirksregierung in Düsseldorf und den Oberbürgermeister von Mülheim, Marc Buchholz (CDU) gerichtet.

Eine weitere Anwohnerin, die aus gutem Grund anonym bleiben möchte, ergänzt: Man sei nicht “gegen Flüchtlinge in diesem Land”, nur die hohe Anzahl an Menschen stelle “ein massives Problem” für Mülheim-Raadt dar. Dem WDR liegen laut der Rheinischen Post beide Briefe vor, die in einem Wir-glauben-euch-ehe-nicht-Tenor berichten, dass darin “behauptet werde”, der Drogenkonsum habe im Umfeld zugenommen. Zudem störte man sich – wie kleinkariert –  an lautstarken Unterhaltungen und Telefonate der neuen Nachbarn vor allem am Abend. An Schlaf sei teilweise nicht zu denken, heißt es. In und um die Zentrale Unterbringungseinrichtung komme es zu vermehrtem Müllaufkommen. Essensreste landeten in privaten Papiermülltonnen. Leere Alkoholflaschen und Restmüll werde achtlos entsorgt. Junge Männer würden zudem den Spielplatz zum abendlichen Alkohol trinken missbraucheb. Das müsse “unterbunden werden”.  Auch Drogen sollen von den “Geflüchteten” konsumiert werden. Ein Anwohner berichtet zudem von einem Einbruchsversuch in seine Garage am vergangenen Wochenende, aufgezeichnet von einer Überwachungskamera. Die Täter seien von der Polizei als Bewohner der ZUE identifiziert worden, heißt es im benannten Brandbrief an Politik und Behörden. Inzwischen sollen die beiden Personen in andere Einrichtungen verlegt worden sein.

Eine Sprecherin der Bezirksregierung beteuert indes, die ZUE-Leitung stehe mit Anwohnerinnen und “Anwohnern im engen Austausch”. Anregungen und Beschwerden aus der Bürgerschaft würden „zeitnah und umfassend“ beantwortet. Es gebe viele Hinweise, „insbesondere was die Sauberkeit des Einrichtungsumfeldes angeht“. Bei konkreten und individualisierbaren Verfehlungen würden die Betreffenden direkt von der Einrichtungsleitung angesprochen“, heißt es weiter. In allgemeinen Fällen erfolge eine „Bewohneransprache“. Zudem – und das sollte das Problem ja dann endgültig lösen – gebe es “Wertevermittlungskurse, in denen es um Verhaltensregeln oder auch Nachtruhezeiten gehe”.

„Trotz der weiterhin hohen Aufnahmebereitschaft, wie auch das anhaltende Engagement der Kommunen und der Bevölkerung, fühlen sich einige Menschen derzeit verunsichert, wenn beispielsweise eine Unterkunft für Geflüchtete bei Ihnen in der Nähe entsteht.“ Das sei verständlich, da es zu Änderungen in ihrem Umfeld komme. „Es ist unsere Aufgabe als Politik, zu jedem Zeitpunkt für Akzeptanz zu werben, Lösungen zu finden und das Gespräch zu suchen”, heißt es rotzfrech und überheblich aus dem  NRW-Flüchtlings- und Integrationsministerium.

(SB)

aa4f4402f98f471fb35565ba1e49abb4

Entdecke mehr von Journalistenwatch

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen