Praelat Dr. Bertram Meier (Bild: IMAGO / Sven Simon)

Weil Augsburger Bischof AfD-Mitglieder nicht von Kirchenämtern ausschließen will, ist er ein Nazi

Und das kurz vor der bayerischen Landtagswahl! Augsburger Bischof Bertram Meier findet es nicht in Ordnung, jemanden von einem Kirchenamt ausschließen, nur weil er Mitglied in der AfD ist. Er wünscht sich ein differenzierteren Umgang mit diesen Menschen. Das rammt dem Kirchenmann nun von berufener Seite die erwartete Nazi-Keule ins lammfromme Gesicht.

Zweieinhalb Wochen vor der bayerischen Landtagswahl hatte sich der Augsburger Bischof Bertram Meier für einen differenzierten Umgang mit Mitgliedern der AfD in der Kirche ausgesprochen. Der Kirchenmann erklärte gegenüber der linkslastigen Augsburger Allgemeinen: “Eine Parteimitgliedschaft allein ist kein Kriterium, Menschen auszuschließen”. In solchen Fällen gehe es darum, das Gespräch zu suchen. “Wenn wir anfangen würden, Menschen auszugrenzen, drängen wir sie doch erst recht in eine vielleicht extreme Ecke”, so die Worte des 63-jährigen Haushalter Gottes.

So sicher wie das Amen in der Kirche, sahen sich die immer gleichen Gestalten mit den immer gleichen Argumenten berufen und überzogen Meier, weil er sich schlicht weigert, AfD-Mitglieder pauschal von Kirchenämtern auszuschließen, mit ebenso massiven wie ekelhaften Vorwürfen.

„Mich erinnert diese bischöfliche Haltung an die Positionierung der katholischen Kirche gegenüber der NS-Regierung Hitlers im Jahr 1933“, schwadronierte Theologe Daniel Bogner von der Universität Fribourg in der Schweiz. Man könne nicht die Augen davor verschließen, dass die AfD mittlerweile mit einer Massivität Positionen vertritt und dafür auch Anhängerschaft gewinnt, die die Axt an die Wurzel der Demokratie anlegen“, so der ebenso woke wie linksdrehende Bogner weiter. „Dann zu sagen, die Partei tritt ja auch für den Schutz des ungeborenen Lebens ein, ist wirklich eine ganz gefährliche Verengung des Blickfeldes.“

Ins Hetzerhorn bläst auch sein Bruder im Geiste, der Theologe Thomas Schüller von der Universität Münster. Er holt ebenfalls den Nazi-Hammer aus der Kiste, zieht Parallelen zum Nationalsozialismus und verunglimpft Bürger, die nicht mehr bereit sind, diesen Wahnsinn mitzutragen. Schüler behauptet:  „Wer der AfD angehört, verachtet die Demokratie, spricht Menschen mit Behinderung oder anderer Hautfarbe das Existenzrecht ab, kurz: verhöhnt die Grundaussagen des christlichen Glaubens“. Die pauschale Hetze Schüllers:  Es gebe keine guten christlichen und keine schlechten AfD-Mitglieder.

Weiter tobt Schüler gegen den Augsburger Bischof, indem er behauptet, Meier wiederhole die Fehler, die die Kirche während des Nationalsozialismus begangen habe und merkt bei seinem ganzen Hass nicht, dass er es ist, der hier die Entmenschlichung der Nationalsozialisten weiterträgt, indem er behauptet: Meier werde zum “Steigbügelhalter für eine breiter werdende gesellschaftliche Akzeptanz von Rechtsradikalen.“

Was Genossen wie Schüler zudem sauer aufstoßen dürfte ist, dass Bischof Meier es ablehnt, zur Wahl bestimmter politischer Parteien aufzufordern. „Die Zeiten, in denen es Wahl-Hirtenbriefe mit Empfehlungen gab, sind vorbei – und das ist gut so”, so der Augsburger Kirchenmann. Damit stellte sich Meier gegen die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp. Diese feine Katholikin hatte, wie jouwatch berichtete, im August gefordert, prinzipiell AfD-Mitglieder aus Laien-Ämtern in der Kirche zu entfernen. Es sei „eindeutig, dass antisemitische, rassistische, menschenverachtende Haltungen und Äußerungen keinen Platz in einer katholischen Organisation haben“ dürfen, begründete die an unchristlichen Ansinnen kaum zu überbietende Stetter-Karp ihre abartige Forderung nach einem Rauswurf von Menschen, die politisch den Weg der AfD gehen.

(SB)

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