Russische Dieseltanker in Wladiwostock (Foto:Imago)

Weil wir nur von Israel-Hassern, aber nichts vom bösen Russen kaufen dürfen: Dieselengpässe drohen

Während im Fall von Finanziers des Terrors gegen Israel von Berlin großzügig alle Augen zugedrückt werden und selbst der Emir von Katar unterwürfig von Scholz empfangen wird (zur selben Zeit, da in seinem Land öffentliche Gebäude mit Hamas-Farben angestrahlt werden), um die künftige deutsche Energieabhängigkeit von solchen Musterdemkraten und Menschenrechtsfreunden zu sichern, sollen die Deutschen die verlogene “Konsequenz” gegen Putin-Russland mit überteuerter und unsicherer Energie büßen.

Nun warnt die internationale Energieagentur vor Dieselengpässen im Winter – weil
Europa “wegen des Überfalls auf die Ukraine” auf Diesel aus Russland verzichtet. Wie der “Spiegel” schreibt, könnte der Treibstoff deshalb im kommenden Winter “unter Umständen knapp werden”, mahnt die IEA.

Erst nachdenken, dann sanktionieren? Von wegen

Aufgrund des EU-Embargos gegen russisches Erdöl müssen Diesel und Schweröl als “Importe aus anderen Ländern” beschafft werden – und dabei wird man wohl, wie schon im Fall Katars oder auch Aserbaidschans, deutlich lockerer und prinzipienloser vorgehen, um die Versorgung zu sichern. Da jedoch laut “Spiegel” “besondere Anforderungen an die Dieselqualität im Winter” bestehen, sind Engpässe vorprogrammiert. Denn obwohl die Sanktionen und Embargos gegen Russland nun seit 10 Monaten bestehen, konnten die europäischen Raffinerien noch immer nicht die eigene Dieselproduktion steigern, so die IEA.

Das Importvolumen aus Russland vor dem Krieg – 600.000 Barrell täglich – ist bei weitem nicht erreicht. Vielleicht hätte sich die Politik, vor allem im energieintensiven Noch-Industriestaat Deutschland, besser einmal vor ihrer Haltungs-Masturbation und “Konsequenz” in Sachen Sanktionspolitik über die Folgen ehrlich machen sollen. Von solchen unfähigen bis vorsätzlich bösartigen Dilettanten in der Ampelregierung war dies allerdings zu keinem Zeitpunkt zu erwarten.

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