Antisemitismus und Israelhass - islamischer Grundkonsens (Foto:Von thomas koch/shutterstock)

Antisemitische Exzesse auch in den USA: Jüdische Gemeindevorsitzende in Detroit erstochen

Nicht nur in Europa, auch in den USA grassiert der islamische Hass als Folge des Hamas-Massakers in Israel vom 7. Oktober. In Detroit wurde am Samstag die 40-jährige Samantha Woll, die Vorsitzende einer jüdischen Gemeinde, mit mehreren Messerstichen ermordet vor ihrem Haus aufgefunden. Die angesehene und hochgeschätzte Gesellschaftsdame war auch für die Demokratische Partei tätig und arbeitete für die US-Kongressabgeordnete Elissa Slotkin. Zudem unterstützte sie aktiv eine Organisation, die junge Muslime und Juden zusammenbrachte. Nach den Terroranschlägen 2015 in Paris hatte sie das Projekt „Wir weigern uns, Feinde zu sein“ organisiert. Damals hatte sie erklärt, sie wolle damit kulturelle Gräben überwinden.

Laut Behörden wird in alle Richtungen ermittelt und kein Motiv ausgeschlossen. Der oder die Täter sind bislang unbekannt. Polizeichef James E. White appellierte an die Bevölkerung, keine Schlüsse zu ziehen, bis weitere Beweise vorlägen. Auch das FBI wurde um Unterstützung bei den Ermittlungen gebeten, für die zahlreiche Ressourcen mobilisiert worden seien.

Höchstwahrscheinlich judenfeindliches Motiv

Wenn die Hintergründe des Mordes auch noch unklar sind, muss man davon ausgehen, dass mit großer Wahrscheinlichkeit ein judenfeindliches Motiv dahintersteckt. Seit zwei Wochen werden Europa und die USA von einer Welle des Antisemitismus überrollt, in der sich der ganze aufgestaute Hass gegen Israel in linken und islamischen Kreisen entlädt. Dass der jüdische Staat sich lediglich gegen einen grauenhaften Anschlag der Hamas zur Wehr setzt, in dessen Verlauf unter anderem Frauen vergewaltigt, ihnen die ungeborenen Kinder aus dem Leib gerissen und alten Männern Hände und Füße abgehackt wurden, ist fast völlig aus dem Blickwinkel geraten.

Stattdessen dominiert schon wieder die medial in den Vordergrund geschobene vermeintliche Opfer-Perspektive der Palästinenser. In Berlin ist es bereits wieder so weit, dass die Häuser von Juden mit einem Davisstern markiert werden. Dies dürften nur die Vorboten zu weiteren Übergriffen auf Juden sein. (TPL)

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