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Mainzer Kardinal Gerhard Müller: Eliten begehen „Genozid“

Während der Papst mit der Transgender-Bewegung und mit dem Großkapital liebäugelt, mehren sich in der katholischen Kirche immer mehr kritische Stimmen. Nun hat der hitzige Mainzer Kardinal Gerhard Ludwig Müller in einem Interview mit der Life SiteNews so mächtig auf dem Tisch gehauen, dass der Knall wohl auch in Rom zuhören sein wird.

Müller sprach über die Ideologien hinter dem Globalismus und ihre schlimmen Folgen. „Bei der Masseneinwanderung geht es nicht darum, Menschen zu helfen, sondern darum, die nationale Identität zu zerstören“, so Müller. „Sie sagen, dass die nationale Identität der Nationalismus sei, der alle Kriege verursacht habe, also sagen sie, sie seien gegen den Nationalismus, aber in Wirklichkeit sind sie gegen die Nation.

Wenn Nationalismus der Grund für Kriege ist, müssen wir fragen, wer die Kriege finanziert und welche Interessen dahinter stecken. Sie wollen, dass alle völlig isoliert sind und nicht durch Sprache, Kultur, familiäre Bindungen oder ein Heimatland, in dem man sich zu Hause fühlt, verbunden sind“, fuhr Müller fort. „Sie wollen alles zerstören. Sie wollen, dass jeder atomisiert wird, ohne kulturelle und religiöse Wurzeln und Identität“, schloss er.

Abtreibung und Euthanasie als Teil eines „Vernichtungsprogramm”

Müller glaubt auch, dass die Eliten einen „Völkermord“ begehen, indem sie Abtreibung und Euthanasie fördern. Der deutsche Kardinal meint, viele Globalisten glauben, dass es „zu viele“ Menschen auf der Erde gebe, die „Klimaschäden“ verursachen. Um diese angebliche „Überbevölkerung“ zu bekämpfen, nutzen diese mächtigen Eliten Abtreibung und Euthanasie als Teil eines „Vernichtungsprogramms“, sagte Müller gegenüber der Zeitung.

Weiter fügte er an: „Und gleichzeitig wird jeder, der dies kritisiert, von denen, die selbst die mörderische Nazi-Ideologie „Macht macht Recht“ propagieren, als Nazi bezeichnet. Der Völkermord, der jetzt verübt wird, wird durch Propaganda geschützt, indem seine Kritiker mit einem Volk gleichgesetzten, welches in der Vergangenheit den Völkermord begangen hat“.

„Die Perversion ihrer Logik besteht darin, die Opfer als Täter darzustellen. Was ist das Entvölkerungsprogramm anderes als ein Plan zur Reduzierung der Bevölkerung durch Gewalt, fragt Müller. Weiterhin erklärt er, dass der „Nazi“-Vorwurf häufig als „Machtinstrument“ zur Unterdrückung abweichender Meinungen genutzt werde. „Ihnen – den sogenannten Globalisten – ist es egal, dass die Selbstmordraten unter jungen Menschen weltweit steigen. Für sie ist es genau das Richtige.“

„Grüne“ Bewegung als „Ersatzreligion“

Weiter nannte er den Klimawandel und die „grüne“ Bewegung eine Art „Ersatzreligion“ und machte deutlich, dass ein Glauben an einen guten Schöpfer keiner katastrophalen Weltanschauung bedarf.“ Anstatt sich wirklich um die Umwelt zu kümmern, würden die Globalisten die Klimaagenda nutzen, um „viel Geld zu verdienen“, poltert Müller durch das Interview.

Bereits während der restriktiven Phase der Covid-Politik sprach er vom Aufbau einer „technokratischen Tyrannei“. Nun schloss er seinen Rundumschlag mit den Worten: Als wesentliche Merkmale des heutigen Globalismus zeichnen sich durch mehrere Merkmale aus: „Materialismus, Totalitarismus, Menschenverachtung, Entwurzelung und Zerstörung der Identität der Menschen.“

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