Blackout; Bild: Shutterstock
Blackout; Bild: Shutterstock

Vorgeschmack auf die kommende grüne Steinzeit 2.0: Stundenlanger totaler Stromausfall in Mainz

Am vorgestrigen Samstag gab es in Mainz einen Vorgeschmack auf die grüne, „klimafreundliche“ Zukunft in Deutschland: Wegen eines großflächigen Stromausfalls fielen Ampeln und Telefonnetze aus, Aufzüge blieben stecken, Alarmanlagen, Notstromaggregate und Brandmeldeanlagen wurden ausgelöst, die Feuerwehr musste massenhaft ausrücken, Kunden mussten Geschäfte in der Innenstadt verlassen, weil das Licht ausging, die Uniklinik nahm keine neuen Patienten mehr auf. Kritische Bereiche wie OP-Räume und Intensivstationen waren zwar über eine Notstromversorgung abgesichert, hieß es, doch der Schreck fuhr selbst den “systemrelevanten” Versorgern in die Glieder. Von einer Verlegung von Patienten in andere Krankenhäuser gehe man nicht aus, teilte die Polizei mit, und lobte das „äußerst verantwortungsbewusste und rücksichtsvolle“ Verhalten der Verkehrsteilnehmer.

Hilfe zur Selbsthilfe funktionierte – weil die meisten in diesem Vorfall wohl eher ein zufälliges Malheur sehen und keinen Vorboten künftiger Versorgungsengpässe, wie sie in Wahrheit durch die linksgrüne Energiesabotage der Ampel immer wahrscheinlicher sind: Mancherorts regelten Bürger den Verkehr, bis Polizisten übernehmen konnten. Es wurde darum gebeten, den Notruf nur in dringenden Fällen zu nutzen. Die Feuerwehrleitstelle riet, den Stromverbrauch über Akkus und Batterien auf das Nötigste zu reduzieren.

In Zukunft häufiger zu erwarten

In der Altstadt hielt der Blackout über zwei Stunden an. Die genaue Ursache ist noch unbekannt, offiziell wird derzeit von einem “Kabelbrand” gesprochen. Dennoch: Auf solche Szenarien wird man sich wohl in Zukunft häufiger einstellen müssen. Egal, was als offizielle Ursache des Blackouts angegeben werden wird, allein letzte Woche zeigte sich abermals in aller Dramatik das völlige Scheitern der Energiewende. Deutschland ist weniger denn je in der Lage, seinen Energiebedarf aus eigener Kraft zu decken. Am Mittwoch und Donnerstag stammten zeitweise nur ganze drei (!) Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien.

Ohne einen exorbitanten Kohleverbrauch und den massenhaften Zukauf von ausländischem Strom säße das Land endgültig im Dunkeln. Es ist das Scheitern mit Ansage einer Politik, die lieber mit Vollgas gegen die Wand rast, als endlich zur Vernunft zurückzukehren. Es wäre interessant zu wissen, ob die Mainzer den auch nur kurzzeitigen Blackout als das idyllische und gemeinschaftsstiftende Erlebnis empfunden haben, das Robert Habeck in einem seiner Kinderbücher schilderte. (TPL)

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