Was eine miese Show: Scholz im Flutgebiet in Sachsen-Anhalt (Foto:Imago)

Potemkinsche Inszenierung bei Scholz-Besuch: Arbeitswillige Flüchtlinge füllen Sandsäcke ab

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Eines der sichersten Anzeichen für ein untergehendes System ist, dass die Realität so erbärmlich ist, dass man eine andere inszenieren muss. Unter anderem aus der DDR, wo der „Sieg“ des Sozialismus noch „gezeigt“ wurde, als das Regime längst für alle außer ihm selbst erkennbar am Ende war, sind solche Methoden hinlänglich bekannt. Da passt es ins Bild, dass sie beim Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz im derzeitigen Flutgebiet auf ehemaligem DDR-Gebiet in Sachsen-Anhalt angewandt wurden.

Um sich als zupackender Kümmerer darzustellen – eine Rolle, die dem immer wie sediert wirkenden Scholz kein Mensch abkauft – begab sich der in einem beispiellosen Umfragetief dahindümpelnde Kanzler am Donnerstag also zur Sandsack-Abfüll-Station in Berga. Und wie auf Bestellung erscheinen nahezu zeitgleich rund 20 Asylbewerber, um ihre Hingabe an ihr Gastland durch das Füllen von Sandsäcken zu demonstrieren. Die vermeintlichen “Samariter” kamen aus dem thüringischen Landkreis Nordhausen. In der dort gelegenen gleichnamigen Stadt hatte der AfD-Kandidat im September nur knapp die Wahl zum Oberbürgermeister verloren.

Angebliche “spontane Aktion”…

Stefan Nüßle, der Erste Beigeordnete des Landkreises, behauptete gegenüber „Nius“: „Das war eine völlig spontan geplante Aktion und hatte mit dem Besuch des Bundeskanzlers rein gar nichts zu tun.“ Die Idee sei angeblich am Morgen in seinem Büro entstanden. Der Bereichsleiter Asyl beim Landkreis sei selbst aktiver Feuerwehrmann und seit Wochen wegen der Flut im Einsatz, so Nüßle weiter. Dass die Aktion mit der Kanzler-Visite zusammengefallen sei, sei reiner Zufall gewesen. Die Asylbewerber seien zwar in Brega eingetroffen, als Scholz noch vor Ort gewesen sein, die Arbeit hätten sie jedoch erst nach dessen Abflug angetreten. Auch die Feuerwehr Brega bestätigt diese Geschichte und lobte auch ausdrücklich den Fleiß der Helfer.

Das kann man glauben oder nicht. Inzwischen ist man, auch und gerade beim Thema Migration, eine solche Lügenlawine gewohnt, dass der Eindruck, hier sollte die Liebe der Zuwanderer zu Deutschland einmal eindrücklich dargestellt werden, nicht von der Hand weisen kann. Das Ganze würde sich in die Potemkinschen Dörfer einfügen, die die Ampel mit Hilfe ihrer Medien überall errichtet. Scholz` Beliebtheit dürfte der Besuch so oder so nicht steigern. (TPL)

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