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Unterlassen Sie Yoga – das ist koloniale Aneignung!

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Nicht nur Dreadlocks, Indianerkostüme oder Didgeridoo-Spielen fällt unter das Verbrechen: Koloniale Aneignung. Eine Deutsch-Inderin setzt jetzt auch den “deutschen Yogatrend” auf die Verbotsliste.

Das wird die linksgrüne GutmenschIN mutmaßlich zutiefst schockierten.  Nicht nur Dreadlock und Indianderkostüme sind fiese, gemeine, faschistische kulturelle Aneignungen. Das westliches Yoga mit dem indischen Vorbild ist es auch. “Es ist typisch für eine koloniale Aneignung, dass Menschen schöne Dinge aus einer anderen Kultur nehmen und dann etwas anderes daraus machen – einfach, weil sie Lust darauf haben.

Eine “Deutsch-Inderin”- was immer das auch sein mag – mit dem wunderbaren indischen Vornamen Sangeeta und dem profanen biodeutschen Nachnamen Lerner wirft in der Staatstrompete Tagesspiegel hinter der Bezahlschranke deutschen Yogastudios und -einrichtungen vor, sich des Verbrechens der kolonialen Aneignung – was mindestens so schlimm ist, wie kulturelle Aneignung – schuldig zu machen.

Sie muss es ja wissen. Denn: Seit mehreren Jahren unterrichtet sie unter anderem nicht nur Yoga in Neukölln und gibt Kurse über kulturelle Aneignung und Dekolonisierung von Yoga. Die optisch gut als indisch-stämmig – oder was auch immer, auf jeden Fall keine widerliche Biokartoffel – erkennbare 44-Jährige wärmt den ganzen verblödeten Mist nochmals auf, waberte dieser doch schon 2020 durch das links-grüne Bento-Magazin, dem Nachwuchsrekrutierer des Spiegels

In den Kommentarspalten ist gut erkennbar, dass die meisten Leute schlicht keine Lust mehr auf diesen ganzen verquirrlten Blödsinn haben. Unter anderem wird der Yoga-Dekolonisierung-Lady vorgeschlagen:

“Dann nimm dein Yoga mit nach Hause, und wir gehen ab sofort wieder in den Turnverein. Du Deine Kultur, wir unsere – damit es keine Missverständnisse gibt. Tolle Idee, nicht wahr?”

(SB)

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