Joachim Rukwied, Praesident des Deutschen Bauernverbandes (r.) diskutiert mit Landwirten (Foto:Imago)

Deutschlands Bauern: Wer solche Verbandsfunktionäre hat, braucht keine Feinde mehr

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Bereits vor Beginn der Bauernproteste gegen die Amokpolitik der Ampel-Regierung begannen die Versuche, die Aktion zum staats- und demokratiefeindlichen Umsturz rechter Dummköpfe zurecht zu lügen. Ein angeblicher Angriff auf Robert Habeck auf einer Fähre lieferte dafür den willkommenen Vorwand. Seither überschlagen sich die Ampel und ihre Medien mit Warnungen vor und niederträchtigsten Verleumdungen der Bauern. Leider hat sich auch deren angebliche “Interessenvertretung”, der Deutsche Bauernverband (DBV), sofort für diese Kampagne einspannen lassen. Die vermeintliche Fähr-Blockade Habecks wurde dort pflichtschuldigst als „Grenzüberschreitung“, „Verletzung der Privatsphäre“, „Gewalt und Nötigung“ verurteilt. DBV-Präsident Joachim Rukwied erklärte: „Rechte und andere radikale Gruppierungen mit Umsturzgelüsten wollen wir auf unseren Demos nicht haben.“ Der Verband agiert einmal mehr nach dem Motto „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“: Mosern und demonstrieren, aber bloß nicht die Wohlfühlzone der Politiker stören! Ganz im Sinne der Ampel-Doktrin sollen Proteste, wenn sie sich schon nicht vermeiden lassen, gefälligst in den von Regierung und Medien vorgegebenen Bahnen ablaufen. Der DBV will auch unbedingt vermeiden, dass andere Branchen sich den Protesten anschließen.

Der Fachverband Güterkraftverkehr und Logistik Hessen teilte nun mit, dass sich rund 20 Unternehmen aus dem Transportgewerbe an den Bauernprotesten beteiligen wollten vom hessischen Bauernverband aber gebeten wurden, darauf zu verzichten und keine LKWs zu entsenden. Offenbar befürchten die staatstreuen Funktionäre einen Flächenbrand. Lieber will man das Ganze möglichst auf Sparflamme halten, um sich bei der Politik nicht noch unbeliebter zu machen. Solche Berufsverbände sind der Feind ihrer eigenen Mitglieder. Damit kommen sie jedoch nicht mehr durch. Als der Grünen-Bundestagsabgeordnete Karl Bär am Montag in München Lob dafür verteilte, dass der DBV sich von den „Reichsbürgern, Querdenkern und Rechtsradikalen“ distanziert habe, handelte er sich prompt ein gellendes Pfeifkonzert ein:

Der anscheinend darüber verblüffte Bär fragte anschließend noch naiv und treudoof, ganz Opfer der eigenen Blasenprägun, warum er dafür ausgepfiffen werde, dass er die Distanzierung von den angeblichen Rechtsradikalen, die jedoch nur in der Einbildung des linksgrünen Milieus existieren, lobe. Das Publikum wusste dies offensichtlich und war nicht bereit, das unsägliche Geschwätz dieses Spaltpilzes mit seiner hinterfotzigen Nazi-Unterstellung und Distanzeritis à la “gute Demonstranten, schlechte Demonstranten”  auch noch zu bejubeln. Seine unerträgliche Arroganz bewies Bär dann noch, indem er die verzweifelten Bauern aufforderte, nicht dem Beispiel der „Letzten Generation“ zu folgen, indem sie Straßen blockieren, um „mehr Subventionen aus dem Steuersäckel“ zu bekommen. Nach dieser Ungeheuerlichkeit brachen dann endgültig alle Dämme: Die Pfiffe schwollen so laut an, dass Bär seine klägliche Rede entnervt abbrechen musste.

Auch an dieser Anekdote zeigt sich wieder der völlige Realitätsverlust der herrschenden Kaste. Dass es den Bauern nicht mehr nur um ein paar Subventionen, sondern um ihre durch die Politik bedrohte Lebensgrundlage geht, ist Bär und den anderen Elfenbeinturmbewohnern in Parteien und Medien gar nicht mehr vermittelbar. Seine Rede ist typisch für die Endphase untergehender Regime. Das Volk haben sie längst verloren. Dessen große Mehrheit steht ausdrücklich hinter den Bauernprotesten, die nur ein Symbol für den ganzen katastrophalen Zustand dieses Landes sind. Da können Mainstreammedien und die Regierung, gegen die sich der Widerstand richtet, noch so sehr die “bunte Landwirtschaft” beschwören und die wenigen Landwirte über den grünen Klee loben, die sich den angeblich “braunen” Protesten verweigern und zu nützlichen Idioten der Politik machen, die sie mit ins Verderben stürzt. (TPL)