So muss das: Keine angemeldeten Sternfahrten und Korsos mit Hupkonzerten, sondern blockierte Autobahnen in Frankreich (Foto:Imago)

Explodierende Bauern-Wut in Frankreich, “Gegen-Rechts”-Demos in Deutschland

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Wut und Verzweiflung aufgrund einer gegen die eigenen Völker und Länder gerichteten Politik globalistischer „Eliten“ treiben in immer mehr auch europäischen Ländern immer mehr Menschen und Berufsgruppen auf die Straßen. Eigentlich auch in Deutschland, wo sich die “Waschlappenfunktionäre” der revoltierenden Bauern prompt politisch einfangen ließen und unnötig zusahen, wie das Moment ihrer Protestbewegung ins Leere lief, um auf den Straßen Platz zu machen für Pro-Regierungs-Massenaufmärsche “gegen rechts”, getragen von herangekarrten und gehirngewaschene Systemmitläufern, die sich auf Stichwort durch eine beispiellose Kampagne gegen die AfD mobilisieren ließen.

Anderswo aber geht stattdessen die Post ab, und es ist kein Zufall, dass dieselben deutschen Medien, die die hiesigen Bauernproteste vom ersten Tag an in die rechte Ecke drängten, jetzt dröhnend schweigen über das, was in den Nachbarländern abgeht. Kein Wunder: Die Landwirte hierzulande sollen sich nicht erneut mit dem Ungeist des Widerstands infizieren, außerdem will man die hiesigen, gerade wieder eingedösten Wutbürger solidarischer Berufsgruppen nicht auf dumme Gedanken bringen.

“Können nicht mehr von unserer Arbeit leben”

Nachdem sich die niederländischen Bauern schon lange gegen die Zerstörung ihrer Existenz durch die irrsinnigen EU-Klimavorgaben auflehnen, begannen am Freitag auch in Frankreich massive Bauernproteste. Unter anderem wurde die Autobahn zwischen Paris und Lille und andere wichtige Strecken auf rund 400 Kilometern blockiert – und das nicht nur mit Traktoren, sondern auch importierten Lebensmitteln, Heuballen, Dung und Reifen. Im südfranzösischen Agen wurde der Sitz der Lokalregierung mit Gülle eingesprüht und der Eingang mit einem Misthaufen verziert.

Gründe für den Unmut der Landwirte sind dort vor allem die niedrigen Lebensmittelpreise, die immer weiter ausufernde Bürokratie, eine Steuer auf Traktorsprit, billige Importe ausländischer – gerade ukrainischer! – Lebensmittel und die immer verrückteren Umweltvorschriften. „Wir müssen immer mehr Regeln befolgen, wir werden immer um mehr gebeten und wir verdienen immer weniger. Wir können nicht mehr von unserer Arbeit leben“, klagte Jean-Jacques Pesquerel von der Gewerkschaft Calvados Coordination Rurale.

Frankreichs Bauern bleiben kämpferisch, anders als die deutschen

Der gerade erst ins Amt gekommene Premierminister Gabriel Attal versuchte, mit einigen Zugeständnissen, unter anderem mit 100 Millionen Euro Soforthilfen für Landwirte, die Unwetterschäden erlitten haben, deren Vieh vom EHD-Virus befallen ist oder die biologische Landwirtschaft betreiben, zu beschwichtigen. Außerdem soll die Steuererhöhung auf Agradiesel wegfallen und die Bürokratie „drastisch“ vereinfacht werden. Finanzminister Bruno Le Maire versprach, sich gegen Konzerne wie Danone und Supermarktketten zu stellen, um „adäquate finanzielle Kompensationen“ für die Bauern zu gewährleisten.

Anders als im noch im Protest untertänigen Deutschland, lassen die französischen Bauern sich jedoch weder von billigen Versprechungen noch von einer staatlich-medial orchestrierten Anti-Rechts-Kampagne ins Bockshorn jagen. Für den heutigen Montag wurden weitere Proteste angekündigt. 89 Prozent der Franzosen, die Gewerkschaft CGT, Einzelhandelsverbände und der Hotellerie-Verband Umih. unterstützen die Bauernproteste, andere Berufsgruppen wie Fischer und Lastwagenfahrer haben sich bereits angeschlossen. Ein schnelles Ende ist also nicht zu erwarten, eher sogar eine Ausweitung. Ein solches Durchhaltevermögen wünscht man den deutschen Landwirten ebenfalls. Hierzulande muss der Leidensdruck aber wohl noch wesentlich größer werden. (DM)