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Deutschland braucht mehr Frauenhäuser – warum nur?

Sind die deutschen Männer etwas noch aggressiver und frauenfeindlicher geworden, oder handelt es sich hierbei eher um ein importiertes Problem?

Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) hat sich auf jeden Fall schon mal für einen deutlichen Ausbau der Frauenhaus-Kapazitäten in Deutschland ausgesprochen. Derzeit gebe es 400 Frauenhäuser in Deutschland, sagte Paus der “Bild” (Mittwochausgabe). “Wir brauchen mehr.”

Deutschland habe die sogenannte Istanbul-Konvention unterschrieben, die das Land verpflichte, den Schutz von Frauen vor Gewalt sicherzustellen. Da seien auch “Frauenhäuser wichtig”, sagte Paus. “Die Konvention sagt, das Doppelte soll das eigentlich schon werden.”

Es gebe in Deutschland immer noch eine große Dunkelziffer bei Vergewaltigungen, so die Grünen-Politikerin. “Alle Experten gehen davon aus, dass mindestens 85 Prozent der Fälle nicht angezeigt werden, obwohl sie stattfinden. Das ist nicht gut”, sagte Paus. “Deswegen ist es wichtig, dass angezeigt wird”

Und woher stammt diese Dunkelziffer? Doch nicht etwa aus den islamischen Parallelgesellschaften! Warum rückt Frau Paus nicht mal mit den wirklichen Fakten raus? Weil sie ihr nicht passen?

Dafür gibt es andere “brisante” Zahlen:

Frauen leisten nach wie vor einen deutlich größeren Teil der häuslichen Sorge-Arbeit. Das geht aus einer Studie des Wirtschaftsforschungsunternehmens Prognos hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben) berichten.

Insgesamt entfallen von 117 Milliarden Stunden sogenannter “Care-Arbeit” 72 Milliarden Stunden auf Frauen. Weit vorne liegen Frauen in den Kategorien Kinderbetreuung, Haushalt und Pflege. Männer investieren nur im Bereich Gartenarbeit und Reparatur mehr Zeit als Frauen.

Allein die von Frauen und Männern geleistete Care-Arbeit in den Bereichen Kinderbetreuung und Altenpflege wäre demnach mit 1,2 Billionen Euro entlohnt worden, wenn sie mit einem durchschnittlichem Stundenlohn bezahlt worden wäre. Auch hier wäre mit 826 Milliarden Euro ein Großteil an Frauen entfallen. Grundlage für die Berechnungen, die sich auf das Jahr 2021 beziehen, sind Daten aus dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP).

Das sollte sich aber jetzt schleunigst ändern, am besten umkehren. Männer ran an den Abwasch und Frauen bitte an die Elektroinstallationen. (Mit Material von dts)

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