Auch in Florida: niedrige Zahlen, geringere Sterblichkeit – ganz ohne Lockdown und Maskenpflicht

Strandszene bei Tampa/Florida letzte Woche (Foto:privat)

Gestern Abend berichtete Jouwatch über die mehr als positive, geradezu sensationelle Entwicklungen im US-Bundesstaat Texas, das seit Anfang März sämtliche Corona-Maßnahmen über den Haufen geworfen hatte und weitgehend wieder die Normalität der Zeit vor der Pandemie eingekehrt ist – bei sinkenden Fallzahlen und rückläufigen Klinikbelegungen. Ähnlich überraschend und ermutigend ist die Situation in einem weiteren US-Bundesstaat, der zwar (noch) nicht ganz so weitreichende Öffnungen wie Texas (und mittlerweile weitere Bundesstaaten) vollzogen hat, aber im Vergleich zu jedem europäischen Land paradiesische Freiheiten für seine Bürger bereithält: Florida.

Auch dort gab es, anders als in den meisten übrigen Bundesstaaten der USA, zu keinem Zeitpunkt vergleichbar harte Corona-Maßnahmen. Es gab – wie in insgesamt 12 US-Staaten, sogar anders als zuvor in Texas – in Florida nie ein staatsweites „mask mandate“, auch keinen durchgehenden noch Lockdown, und bereits seit letzten September läuft der Schulbetrieb wieder ohne Einschränkungen. Geschäfte und auch Restaurants waren, teilweise mit Kapazitätsbegrenzungen, immer geöffnet gewesen. Und ganz anders als in den von Demokraten regierten Landesteilen der USA (die – wie die Biden-Administration – zur Verzückung der Linksmedien eine der Einfallslosigkeit europäischer Betonstrategen nahekommende harte Lockdown-Strategie verfolgten) stehen ausgerechnet diese angeblich rücksichtslosen Staaten jetzt deutlich besser da.

Die Strategie der schnellstmöglichen Rückkehr zur Normalität scheint aufzugehen„, schreibt „Epoch Times„: Todesfälle und Arbeitslosenquote liegen in Florida deutlich unter dem US-Durchschnitt. Gouverneur Ron DeSantis erklärt zufrieden, und gestützt auf aktuelle Wirtschaftsdaten: „In Florida kann man wie ein Mensch leben – außerdem boomt unsere Wirtschaft“. Die aktuellen Zahlen sprechen für den Weg des Republikaners, der Maskenpflicht und Lockdown ablehnt. Die Infektionszahlen liegen nur leicht über dem US-Durchschnitt, allerdings ist die Sterblichkeit deutlich geringer als im US-Schnitt.

Geringere Sterblichkeit, wirtschaftliche Schadensbegrenzung

Wie die „Welt“ unter Berufung auf „überraschende“ Daten der Johns Hopkins University berichtet, sterben dort gemittelt nur 150 Menschen pro 100.000 Einwohner „an und mit“ Corona, gegenüber 163 im Bundesdurchschnitt –  rund acht Prozent weniger also. „Hatte Florida am Ende doch Recht?“ fragt das Blatt frappiert. Der Einwand, es sei das warme Klima, das zu den günstigeren Entwicklungen beitrage, wird durch den Vergleich mit dem ebenso sonnigen Kalifornien widerlegt.

Dieses liegt seit Beginn der Pandemie bei Inzidenz- und Todeszahlen nur minimal unter den Werten von Florida – trotz seines extrem strengen Lockdowns; allerdings ohne die gigantischen volkswirtschaftlichen und mutmaßlich auch gesundheitlichen und tödlichen Schäden, die selbiger mit sich bringt. Was einmal mehr (und signifikanter noch als etwa das Beispiel Schweden) die völlige Unsinnigkeit der harten Linie beweist. In deutschen Katastrophenmedien mit ihrer Dauerkakophonie ist über all dies, wie auch zur Erfolgsstory in Texas, natürlich nichts zu lesen… (DM)