Nutzloser Maßnahmenterror in Australien und Neuseeeland: Außer Folter nix gewesen

Australien spielt Pandemie-Horror: Antivirus-Reinigungstrupp in Schule in Sydney (Foto:Imago)

Wer jemals in Deutschland noch einmal mit der Mär vom Präventionsparadoxon (das nie eines war) um die Ecke kommen sollte und „harte Maßnahmen“ oder Lockdowns als wirksame Mittel gegen Virenausbreitung anpreist – und zwar ganz egal, ob durch Geimpfte oder Ungeimpfte -, der möge einfach nur nach Australien und Neuseeland schauen: Aus den Vorzeigeländern der Viruseindämmung ist ein gespenstisches Menetekel des Pandemie-Politikversagens, ein nicht endender Alptraum geworden. Aus freien, lebenswerten Staaten wurden Gefängnisse gemacht, in denen Hysterie und Spitzelunwesen blühen.

Mancheinem deutschen Politiker und Coronazi mag dieses Endziel durchaus erstrebenswert erscheinen, vor dem die genau hierfür angefeindeten Grundrechtsdemonstranten seit einem Jahr auch bei uns warnen. Doch wem an offenen und liberalen Lebensbedingungen gelegen ist, dem muss beim Blick nach Down Under schaudern: Zur Fahndung ausgeschriebene Quarantänebrecher. Martialische Überwachung von Lockdown-Isolation mit Waffengewalt. Massenimpfungen im Stadion. Noch nie wurde durch soviel staatliche Repression soviel Schaden angerichtet, mit soviel Aufwand so wenig erreicht. Für Millionen Menschen ist der Alltag zur Tortur geworden – ohne Aussicht auf Besserung.

Der Umstand, dass die Impfkampagne auch dort eben nicht annähernd das hält, was sie versprochen hat, wird von der Bundesregierung in Canberra verschleiert, was deshalb gelingt, weil die Impfquoten in Australien wie auch Neuseeland vergleichsweise niedrig sind. Deshalb seien die Krankheitsfälle so hoch, deshalb könne „Delta“ so wüten, und deshalb seien die Restriktionen alternativlos, heißt es. Ein schönes Beispiel, wie wir alle hier verscheißert werden: Dort also wütet Delta, weil noch zu wenige die erste und zweite Spritze bekommen haben (in Neuseeland gerade einmal 20 Prozent, in Australien knapp 24 Prozent). Und in den Ländern, die fast voll durchgeimpft sind und trotzdem riesige Inzidenzen und hohe Hospitalisierungsraten aufweisen, Island, Israel, Karibikstaaten, Gibraltar und viele mehr? Na klar: Dort wütet Delta TROTZ der Impfung, weil noch zu wenige die dritte Spritze (bzw. später dann die vierte, fünfte und so fort) bekommen haben. Merkt hier noch jemand irgendwas?

Der Offenbarungseid für Zero-Covid

Die gefloppte Corona-Strategie in Australien bewirkt nun eine zunehmend explosive Stimmung in Australien. In Sydney gilt totaler Lockdown, der gerade bis September verlängert wurde, außer in Melbourne gilt jetzt auch im Rest Victorias eine nächtliche Ausgangssperre. Bei Unruhen in Melbourne wurden über 200 Demonstranten verhaftet. Zur Einordnung: Auf dem gesamten Kontinent gab es vorgestern gerade einmal 914 Neuinfektionen – für hiesige Verhältnisse harmlos, doch dort immerhin die höchste Zahl seit Beginn dieser Krise.

Sowohl in Australien wie auch Neuseeland zeigt sich der grausame Irrsinn des Zero-Covid-Wahns, eine Illusion, der auch in Deutschland manche nach wie vor nachhängen. Es wird auch dort nur eine Frage der Zeit sein, bis der Mehrheit der Bürger dämmert, dass sich ein beliebig herausgepicktes und zur „Pandemie“ erklärtes Virus ohne außergewöhnliche Gefährlichkeit, wie es seinesgleichen schon immer in der Menschheitsgeschichte gegegeben hat, nicht „bekämpfen“ oder „ausrotten lässt“. Die Frage ist nur, wie hoch der Preis dieser Erkenntnis noch getrieben werden soll. (DM)