Foto: Masssenaufnahme von "Flüchtlingen” aus der Ukraine (über dts Nachrichtenagentur)

Wer hätt’s gedacht: Ukraine-Flüchtlinge arbeiten noch seltener als “westasiatische” Flüchtlinge

Na sowas: Trotz “Kulturkompatibilität” und obwohl ihr Land doch künftig vollintegraler Bestandteil der EU-Staatenfamilie werden soll, das “hohe Standards” aufweist und ein “Leuchtfeuer der Demokratie” verkörpert, arbeitet nur ein Bruchteil der in Deutschland “angekommenen”, weit über 1,1 Millionen ukrainischen Flüchtlinge. Und das, obwohl die “Ampel” ihnen doch alle bürokratischen Hürden geschleift und jede formale Notwendigkeit genommen hat, hier in vollem Umfang auf dem Arbeitsmarkt einzusteigen.

Da dieselbe Problemlosigkeit jedoch auch beim Zugang der Sozialsysteme gilt, haben die meisten der ukrainischen “Kriegsflüchtlinge” – die fast ausnahmslos aus den westlichen Landesteilen kommen, in denen überhaupt kein Krieg ist –  lieber dort Zugang gefunden. Wer wollte es ihnen auch verübeln? Experten sehen den für das Nichtstun in vielen Fällen im sofortigen uneingeschränkten Anspruch auf Bürgergeld als Grund, schreibt die “Welt“.

Arbeit aus Idealismus… wozu?

Während anderswo nämlich Hilfe und Grundsicherung in Form von Sachleistungen gewährt werden, macht Deppen-Deutschland natürlich auch hier alles falsch, was man nur falsch machen kann – und zahlt Geld aus. Teils viel mehr Geld, als Ukrainer gegen harte Arbeit in ihrer Heimat verdienen können. Das erklärt nicht nur die vollen Flixbusse und einen regen Pendelverkehr zwischen Ukraine-“Flüchtlingen” und ihrer Heimat Monat für Monat – sondern eben auch die weitgehende  Weigerung, in sozialversicherungspflichtigen Jobs für den eigenen Lebensunterhalt zu sorgen.

Arbeit aus Idealismus, wie dies  schon auf einen erheblichen Teil der Deutschen zutrifft, die mit Bürgergeld plus Kindergeld ebenfalls gleich gut oder besser fahren würden, ist für Ukrainer keine Option – und sie passen sich den ihnen gebotenen Möglichkeiten einer idiotischen, irrsinnigen und kontraproduktiven Politik an. So überrascht es, dass in Deutschland überhaupt noch die lediglich 10 Prozent der Ukraine-“Flüchtlinge” arbeiten. Das ist deutlich weniger als selbst bei den “Rekordhaltern” der Sozialhilfebezieher, den Afghanen, Irakern und Syrern.

Krankes System

Dass es nicht an den Menschen, sondern am System liegt, zeigt ein Blick ins Ausland – denn: “In der EU gibt es erhebliche Unterschiede bei der Integration ukrainischer Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt”, so die “Welt”. In Tschechien läuft das ganz anders: “So teilt das tschechische Innenministerium auf Anfrage mit, dass rund 98.000 von 339.000 Ukrainern mit temporärem Schutzstatus beschäftigt seien. Zu Letzteren zählten auch Mütter und ihre Kinder. Die Behörden in Estland erklären, dass rund 11.000 Personen mit Schutzstatus eine Arbeit gefunden hätten – von insgesamt 35.000. In Litauen sind es 17.000 offiziell Beschäftigte von insgesamt 68.000 Flüchtlingen. Die Niederlande verweisen auf frühere Stellungnahmen, wonach knapp 50 Prozent der erwerbsfähigen Flüchtlinge aus der Ukraine in Arbeit seien.”

Also überall zwischen einem Drittel und mehr als der Hälfte – aber nur ein Zehntel bei uns. Auf diese Weise zeigt sich, dass nicht nur die Fachkräfte-Lüge immer weiter auf falschen Grundannahmen perpetuiert wird – weil die echten Fachkräfte gar keinen Anreiz haben, zu arbeiten -, sondern dass Deutschland an seiner eigenen Politik zugrundegeht, die nach wie vor von einem grundfalschen Menschenbild ausgeht und von Fehlanreizen geprägt ist. (DM)

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