Milliardär George Soros (Foto: Imago)

Zu früh gefreut: Soros zieht sich doch nicht aus Europa zurück. Ganz im Gegenteil!

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Die “Open Society Foundations” des amerikanisch-ungarischen Multimilliardärs, selbsternannten Philanthropen und Säulenheiliger der Linken, George Soros, ziehen sich doch nicht – wie vor zwei Wochen vermeldet – aus der EU zurück. Ganz im Gegenteil.

Die Open Society Foundations des amerikanisch-ungarischen Finanzinvestors George Soros teilte mit, sich fast vollständig aus der EU zurückziehen zu wollen. Das berichtete Radio Free Europe unter Berufung auf einen Brief des Stiftungsvorstands. Dieser begründet den Schritt damit, dass die EU und die Mitgliedstaaten selbst viel Geld in soziale Bereiche wie Menschenrechte, Freiheit und Vielfalt investieren. Die Stiftungsgelder, die bisher für “Projekte” in der EU vorgesehen waren, sollen ab dem kommenden Jahr in anderen Teilen der Welt eingesetzt werden.

Das mag soweit zutreffend sein, dass der mächtige, linke Indoktrinationsklüngel sein Vernichtungswerk auch in anderen Teilen der Welt verstärkt. Nicht zutreffend ist jedoch, dass sich der Soros-Landen komplett aus dem EU-Raum zurückzieht. Denn: Wenige Wochen vor den Parlamentswahlen in Polen hat ein von George Soros gestütztes Unternehmen die Kontrolle über die einflussreiche Tageszeitung „Rzeczpospolita“ übernommen. Es soll sich hier um das niederländische Unternehmen Pluralis handeln, das von der Soros-Unternehmung  „Economic Development Fund“ finanziert wird. Nun wurde bekannt, dass dieser Soros-Fonds die Mehrheitsanteile der polnischen Verlagsgruppe Gremi Media erworben hat, der die „Rzeczpospolita“ und die Finanztageszeitung „Parkiet“ gehören.

Wie das Magazin TE bemerkt, handelt es sich hierbei nicht um eine normale „Geschäftstransaktion“, da sie anderthalb Monate vor der polnischen Parlamentswahl vollzogen wurde. Pluralis sei auch keine normale Firma, die sich um das Wohl der Aktionäre kümmere, geschweige denn auf Gewinngenerierung bedacht sei. Das Geld von George Soros fließe  bekanntermaßen immer dann, wenn zum nächsten Schlag gegen die Säulen der europäischen Zivilisation ausgeholt wird.

Nahezu überall im Osten Europas ist George Soros in den vergangenen Jahren zu einer der größten Hassfiguren geworden. So beschuldigt die bulgarische Regierung 2020 den reichen Philanthropen, die landesweiten Proteste gegen die Regierung des Landes organisiert zu haben. Der ungarische Premier Orbán benannte, dass hinter dem “Soros-Plan” seit der Massenmigration von 2015  die Absicht stehe, Millionen muslimischer Migranten nach Europa zu bringen und so einen Bevölkerungsaustausch voranzutreiben. Soros hatte damals unter anderem eine “geordnete und fair verteilte Aufnahme von einer Million Flüchtlingen pro Jahr” gefordert.

Die Meldung, dieser gemeingefährliche, selbsternannte Philanthrop würde sich aus der EU zurückziehen, fällt somit unter Fake! Bleibt abzuwarten, ob Soros die Rechnung ohne die Polen gemacht hat.

(SB)