Karl Lauterbach (Bild: shutterstock.com/Juergen Nowak)
Karl Lauterbach (Bild: shutterstock.com/Juergen Nowak)

Protest gegen Lauterbach: Während Tausende Arztpraxen geschlossen bleiben, hetzt Corona-Karli die Versicherten auf

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Tausende Arztpraxen bleiben am Montag aus Protest gegen die Politik des Corona-Fürsten und Skandalösereweise immer noch-Gesundheitsminister Karl Lauterbach geschlossen. Mit dem bundesweiten Protest wollen  ein Zeichen setzen. Sie fordern den untergetauchten SPD-Kanzler Scholz auf, „dem Treiben“ Lauterbachs einen Riegel vorzuschieben”. Anstatt sich der Kritik zu stellen oder gleich das Feld zu räumen, hetzt Lauterbach die Versicherten auf.

Der Protest, dem sich Tausende Haus- und Fachärzte an diesem Montag aus Kritik gegen die Gesundheitspolitik des hoch umstrittenen Gesundheitsminister Karl Lauterbach angeschlossen haben und ihre Praxen nicht öffnen. Die formulierte Kritik: Lauterbach missachte die Belange der niedergelassenen Mediziner und wolle das Gesundheitssystem in „Richtung Staatsmedizin umbauen“. „Es ist ein deutliches Zeichen an die Gesundheitspolitiker der Ampelkoalition und an Bundeskanzler Olaf Scholz, dem Treiben Lauterbachs endlich einen Riegel vorzuschieben“, so der Bundesvorsitzende des Virchowbundes, Dirk Heinrich. Zudem seien viele Praxen durch Inflation, hohe Energiepreise oder auch Fachkräftemangel in Not.

Der Streik mitorganisierende Verband der Praxisärzte, der Virchowbund, wirft Lauterbach des Weiteren vor, sich zwar für die Krankenhäuser zu interessieren, die Nöte niedergelassener Ärzte aber zu ignorieren. Der Verband nennt auch andere Summen als Lauterbach und spricht von einem Praxisüberschuss von 172.903 Euro im Jahr und einem Nettoeinkommen – nach Abzug von Altersvorsorge, Kranken- und Pflegeversicherung sowie Einkommenssteuer – von 85.555 Euro. Der Virchowbund rechnet damit, dass deutschlandweit eine fünfstellige Zahl von Arztpraxen geschlossen sein werden.

Anstatt sich der Kritik zu stellen oder gleich das Feld zu räumen, hetzt der SPD-Funktionär Lauterbach die Versicherten auf. Unmittelbar vor einem bundesweiten Ärztestreik an diesem Montag hat Genosse Bundesgesundheitsminister Lauterbach  Forderungen nach mehr Geld infrage gestellt. „Am Brückentag schließen viele Praxen, wie die Apotheker wollen auch sie mehr Geld. Im Mittel (Median) verdienen sie aber nach Abzug aller Kosten um die 230.000 Euro pro Jahr“, schrieb er auf der Internet-Plattform X . Und er fragt in hetzerischem Ton: „Soll der Beitragssatz für Arbeitnehmer steigen, damit das Honorar weiter steigt?“

 

Der Virchowbund hat zur heutigen Aktion aufgerufen, weitere knapp 20 Ärzteverbände sowie die Kassenärztlichen Vereinigungen hatten sich angeschlossen.

An dieser Stelle nochmals die Stellungnahme von Karl Lauterbachs Ex-Frau:

https://www.facebook.com/Annika13CD/videos/731622421230141

(SB)