Michel Friedman (Bild: shutterstock.com/Markus Wissmann)
Michel Friedman (Bild: shutterstock.com/Markus Wissmann)

Friedman fühlt sich jetzt von rechten und islamischen Judenhassern eingekesselt

War klar, dass dieser “Kasperkopf” jetzt auch noch seinen Senf dazu geben muss. Und weil er einfach nicht anders kann, oder anders darf, bringt er beim islamischen Judenhass, er sich jetzt in Deutschland erwartungsgemäß seine Bahn bricht, muss er die bösen Rechten natürlich wieder ins Spiel bringen:

Der Publizist Michel Friedman fühlt sich als Jude in Deutschland bedroht. “Bedrohter als sowieso schon immer”, sagte er der “Rheinischen Post” (Montagausgabe). Der Antisemitismus aus der rechten Szene werde ergänzt von der radikalisierten Gewalt extremer Muslime und von Linksextremisten, die sich mit anti-imperialistischen Theorien an den aktuellen Konflikt in Nahost dranhingen.

“Die alltägliche Begegnung wird riskanter”, sagte Friedman. Wenn man Bürgern Deutschlands den Rat gebe, sich nicht als Juden erkennbar zu zeigen, sei das der Offenbarungseid der deutschen Gesellschaft. “Wenn man sich als Jude nicht mehr in allen Teilen Deutschlands frei bewegen und etwa eine Kippa tragen kann, dann sind wir nah am Ghetto-Leben”, so Friedman.

Es gehe derzeit nicht nur um Solidarität mit den Juden, sondern um das Einstehen für Demokratie und Freiheit. “Wenn die Prinzipien funktionieren, kann ich als Jude entspannt in jeder Straße spazieren gehen. Wenn ich das nicht mehr kann, kann die Mehrheitsbevölkerung es bald auch nicht mehr”, sagte Friedman und forderte mehr Menschen auf, sich in der Aufklärungsarbeit gegen Vorurteile und Stereotypisierungen zu engagieren.

Der islamische Judenhass braucht sich nicht mit irgendjemanden ergänzen. Der kommt ganz alleine klar, auch wenn Friedman das nicht wahr haben will.

Etwas deutlicher wird schon dieser Herr:

Benjamin Steinitz, Geschäftsführer des Bundesverbands der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (RIAS), fürchtet vor dem Hintergrund des andauernden Krieges in Nahost eine Radikalisierung pro-palästinensischer Proteste in Deutschland. “In Berlin, in Nordrhein-Westfalen, aber auch in anderen Teilen Deutschlands wurde in den vergangenen Tagen ganz offen bei Demonstrationen der Terror der Hamas als legitimer Widerstand verherrlicht”, sagte Steinitz den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben). “Meine große Sorge ist, dass diese Versammlungen anwachsen werden, je länger der Krieg dauert. Und je größer sie werden, umso mehr werden diese Positionen normalisiert, und die Teilnehmer können sich radikalisieren.” Die Hamas rufe gezielt zu Angriffen gegen die israelische Zivilbevölkerung und zu globaler Solidarität mit ihren Taten auf, sagte Steinitz. “Und vor diesem Hintergrund haben wir gesehen, wie in den vergangenen Tagen an Wohnhäusern von Jüdinnen und Juden Davidsterne auftauchen, es handelt sich um öffentliche Markierungen potenzieller Angriffsziele.”

Das sei eine neue Qualität, und es verunsichere die Leute sehr. “Und mit der Stimmung auf den Straßen wächst die Gefahr von Angriffen”, so der RIAS-Geschäftsführer. Die Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus dokumentieren in elf Bundesländern und auf Bundesebene antisemitische Vorfälle.

Allein der ersten Woche nach dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober hat RIAS nach eigenen Angaben 202 Vorfälle verifiziert. Dies stellt nach Angaben des Vereins eine Steigerung von 240 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum dar.

Was Herr Steinitz natürlich vergisst, zu erwähnen: Die Hatz auf die Juden ist erst der Anfang. “Tötet die Ungläubigen” bezieht sich dann auf die Christen und Atheisten. Letztere finden wir überwiegend in der linken und queren Szene, die sich selbstmörderisch noch mit den Islamisten solidarisiert.  Bis sie dann auch zu Opfern werden. Alles nur eine Frage der Zeit, weil die Politik das weiterhin zulässt, auch wenn sie jetzt gerade mal wieder große Töne spuckt. (Mit Material von dts)

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