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Israel wehrt sich gegen “antisemitisches Weltbündnis”

In den linken, aber auch in den patriotischen Zirkeln trennt sich gerade die Spreu vom Weizen. Dabei gibt es selbst ernannte Nahost-Experten, die offensichtlich ihre Informationen direkt aus den Kloschüsseln der Hamas gesaugt haben und jetzt ernsthaft behaupten, dass die Israelis selbst hinter dem islamischen Gemetzel stecken würden, zumindest davon gewusst und es zugelassen haben.

Cui Bono, muss man sich da wieder fragen. Was haben die Juden eigentlich davon, dass jetzt überall auf der Welt linke und rechte Antisemiten aus ihren Rattenlöchern kriechen und gemeinsam mit den vielen Millionen Islamisten, die sich in vielen Ländern festgesetzt haben, Jagd auf Juden (nicht auf Israelis, wohlgemerkt), aber auch auf ihre “ungläubigen” Gastgeber machen? Die zeigen, wer hier Herr im Hause ist und wie die islamische Zukunft für ungläubige Sklaven aussehen wird?

Sind die Juden tatsächlich so scharf darauf, dass man sie ausrottet? Dieses antisemitische Gelaber ist wirklich unerträglich. Aber noch sind die Juden nicht vernichtet und wehren sich – auch gegen ihre “westlichen Freunde”, die sie mal wieder im Stich lassen, oder nur halbherzig unterstützen.

Der israelische Präsident Jitzchak Herzog hat die Kritik aus westlichen Staaten wegen des militärischen Vorgehens seines Landes in Gaza entschieden zurückgewiesen. Herzog sagte der “Bild” und dem TV-Sender “Welt”, Israel sei die internationale Zustimmung nicht egal. Er stimmte aber der Äußerung des Mitglieds im israelischen Kriegskabinetts Benny Ganz zu: “Das spielt jetzt keine Rolle.”

Israel sei “mit Tausenden von Raketen brutal angegriffen” worden. Herzog weiter: “Wir waren alle in Schutzräumen. Wir haben Hunderte, Tausende von Menschen verloren.”

Der Präsident reagierte damit auf den Vorwurf des norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Störe, Israel habe eine Grenze überschritten. “Um den Feind zu entwurzeln, der uns vollständig vernichten will”, so das Staatsoberhaupt, “müssen wir kämpfen”. Dies geschehe dort, von wo aus die Hamas ihre Raketenwerfer einsetze und von wo aus sie ihre Terroristen entsende.

“Wir müssen dorthin gehen und diese Orte zerstören.” Den Zivilisten sage man schon seit Wochen, sie sollten in eine humanitäre Zone im Süden gehen. Leider hindere die Hamas 5.000 Inhaber ausländischer Pässe daran, den Gazastreifen zu verlassen.

Und leider hindere sie Tausende von Palästinensern daran, vom Norden in den Süden zu gehen. Herzog bezeichnete den Tod von Zivilisten als “große Tragödie”. Jeder Einzelne von ihnen tue ihm leid.

Er verwies aber darauf, dass man vor dem in der Region “in Frieden gelebt” habe und dass sie geboomt habe. “Wir öffneten den Gazastreifen und ermöglichten Zehntausenden von Arbeitnehmern, in Israel zu arbeiten.” Doch von denen hätte die Hamas Informationen erhalten und viel Geld, “das für eine Terrormaschine verwendet wurde.”

Den Kritikern Israels hielt er entgegen: “Was erwarten sie von uns? Dass wir tatenlos zusehen und auf ein weiteres Massaker warten?”

Genauso ist es. Genau das erwarten die Antisemiten. Genau deswegen wird jeder Gegenschlag in vielen Medien als “Völkermord” bezeichnet. Pfui Teufel.

Auch Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu schließt einen Waffenstillstand mit der Hamas kategorisch aus. So wie die USA nach den Terroranschlägen vom 11. September einem Waffenstillstand nicht zugestimmt hätten, so werde Israel keinem Waffenstillstand mit der Hamas eingehen, sagte Netanjahu am Montagabend vor Journalisten. Diesbezügliche Aufrufe an sein Land seien gleichzusetzen mit der Forderung, sich dem Terrorismus und der Barbarei zu ergeben, so der Ministerpräsident.

Dieser Herr sollte allerdings seine Klappe nicht allzusehr aufreißen. Seine Rolle in diesem Gemetzel muss erst noch geklärt werden – wenn die Hamas und ihre Anhänger und Unterstützer vernichtet wurden.

Und wer immer noch glaubt, es handele sich hier NUR um eine geopolitische Auseinandersetzung, dem empfehlen wir dieses Video

Und für die Kinder unter uns, noch eine ganz einfache Erklärung, worum es überhaupt geht:

Schon interessant, in welchen Reihen sich manch ein Israel-Kritiker dann wiederfinden könnte:

„Für mich ist Adolf Hitler besser als Netanjahu“:Berliner Staatsschutz prüft Aussagen von Arafat Abou-Chaker (Tagesspiegel) (Mit Material von dts)

Und noch eine Info (aus Sezession):

Der Grund, aus dem es niemals zur Gründung eines Palästinenserstaates gekommen ist, ist keineswegs in der jüdischen Haltung zu suchen, sondern in dem Umstand, dass der Nationalismus der „Palästinenser“ schlichtweg nicht darauf ausgelegt ist, Souveränität zu erlangen, nicht darauf, „ein freies Volk im eigenen Land“ zu sein, wie es in der israelischen Nationalhymne heißt, sondern stattdessen vor allen Dingen darauf, Israel um jeden Preis (und sei um den Preis der eigenen Kinder) auszulöschen.

Selbst einen winzigen jüdischen Staat mit einer Fläche von nur 5.000 km² (nach dem ersten Teilungsplan, vorgelegt von der unter dem Duckmäuser Chamberlain eingesetzten Peel-Kommission; das ist kleiner als der Kanton Bern) waren sie nicht bereit zu akzeptieren, weil sie seit jeher, noch vor dem Aufkommen des Islamismus, mit der illusorischen und selbstzerstörerischen Hoffnung gemästet worden waren, dereinst alle Juden restlos loszuwerden.

Und noch etwas Geschichtsunterricht für alle, die immer schon wissen wollten, wer hier wo vertrieben wurde:

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