Geiselbefreiung durch ein Spalier von Islamisten (Foto:ScreenshotTwitter/Bild)

Von wegen “friedliche und unschuldige Zivilisten”: Gaza-Hassmob bedrohte freigelassene Geiseln

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Im Westen hat sich bei vielen das Bild von den im Grunde friedlichen, den Hamas-Terror ablehnenden Bewohnern des Gaza-Streifens festgesetzt, die unschuldige Opfer einer angeblich maßlosen israelischen Gegenreaktion seien. Dass es sich auch hierbei um eine Illusion handelt, zeigen aktuelle Aufnahmen aus Gaza, über die “Bild” berichtet und die bei der Übergabe der israelischen Geiseln an das Rote Kreuz entstanden sind. Die Hamas setzte sie einem regelrechten Spießrutenlauf aus, bei dem sie von einem aggressiven Mob eingeschüchtert, bedrängt und bedroht wurden. Unter „Allahu Akbar“-Gebrüll mussten die Geiseln die Jeeps besteigen. In einer verlogenen Inszenierung präsentierten die Hamas-Männer sich bei diesem von ihnen selbst orchestrierten Szenario als Ordnungskräfte, die für den sicheren Abtransport sorgten.

Selbst bei der Abfahrt sprangen manche noch auf die Fahrzeuge, um die nach fast zwei Monaten Geiselhaft völlig erschöpften Israelis bis zur letzten Sekunde zu verängstigen. Der Hass der Bevölkerung von Gaza ist keineswegs auf die israelische Militäraktion zurückzuführen. Aufnahmen von Überwachungskameras zeigen, dass bereits am Tag des Hamas-Massakers am 7. Oktober Zivilisten, darunter Frauen, Alte und Kranke, jubelnd aus Gaza zum Plündern in den von der Hamas überfallenen Kibbuz Be’eri strömten.

Tief verwurzelter Hass

Die Mutter des freigelassenen 12-jährigen Eitan Yahalomi berichtete, dass ihr Sohn schon am Tag der Entführung in den Straßen von jedem Zivilisten verprügelt worden sei. Der Hass ist also so tief verwurzelt, dass er nicht einmal vor einem entführten Kind haltmacht. Eine andere Geisel, der die Flucht gelungen war, wurde von der Bevölkerung eingefangen und wieder der Hamas übergeben. Auch aus Umfragen geht hervor, dass bis zu 85 Prozent der Palästinenser hinter der Hamas stehen.

So viel also zu den armen, unschuldigen Zivilisten in Gaza, die angeblich nur von der Hamas missbraucht werden, ihre Ideologie und ihre Untaten aber verurteilen. Die Hamas agiert völlig im Einklang mit der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung, nicht nur im Gaza-Streifen, sondern auch im Westjordanland, das von der Palästinensischen Autonomiebehörde beherrscht wird. Dennoch werden die Palästinensergebiete mit immer neuen Unsummen aus dem Westen, besonders natürlich aus Deutschland, gemästet. Der Hass, der sich immer wieder gewaltsam Bahn bricht, wird so auch durch deutsches Steuergeld genährt. (TPL)