DIW-Chef Marcel Fratzscher (Foto:Imago/Jeske)

Fratzscher erzählt wieder Unsinn: Nicht die AfD, sondern Rot-Grün ist die größte Gefahr für den Standort Deutschland!

Kaum haben Innenministerin Nancy Faeser und andere Politiker die deutschen Unternehmen aufgefordert, sich stärker gegen die AfD zu positionieren, steht auch der linke Pseudo-Ökonom Marcel Fratzscher schon bereit, um diesem Wunsch nachzukommen. In der „Zeit“ faselte er, wie immer treu zu den Vorgaben des Linksstaates: „Wer schweigt, trägt eine Mitschuld.“ Der Erfolg der AfD sei „eine große Gefahr für die Wirtschaft“. Von vielen Unternehmen sei dazu jedoch “wenig zu hören”. Deshalb sei es “höchste Zeit, dass sie mehr Verantwortung übernehmen“, forderte er in unerträglicher Anbiederei. Die Umsetzung des AfD-Programms würde zu wirtschaftlicher Abschottung und der Abschreckung der angeblich so dringend benötigten ausländischen Fachkräfte führen, schwadronierte er weiter.

Auch der von der AfD geforderte Stopp „fast jeglichen Ausbaus von erneuerbaren Energien und anderen Infrastrukturen“ werde die Energiekosten weiter erhöhen und zur Abwanderung grüner Technologien ins Ausland führen. Deutschland habe „nicht die Wahl, ob Elektromobilität nun gewünscht oder unerwünscht“ sei. Diese Entscheidung sei angeblich „längst auf globaler Ebene gefallen“. Deutschland habe „lediglich die Wahl, ob es bei dieser Entwicklung führend sein will und profitieren kann oder ob die Automobilbranche aus Deutschland verschwindet“.

Fratzscher und die üblichen Verdächtigen

Dass ein Ökonom solche absurden Lügen in die Welt setzt, ist bemerkenswert. Ausgerechnet Fratzscher, der mit fast all seinen bisherigen Prognosen völlig daneben lag, in Talkshows seit Jahren wiederholt unfundierte Bestandsaufnahmen von sich gibt und vor allem als Trompete rot-grüner Zerstörungspolitik fungiert, stößt also auch hier wieder ins parteipolitische Horn der Ampel – und verlangt von Unternehmern, die Tag und Nacht damit beschäftigt sind, gegen die Folgen von ausgerechnet der linksgrünen Politik ums Überleben zu kämpfen, auf, sich gegen eine Partei zu positionieren, die erstens noch nirgendwo an der Macht ist und zweitens in ALLEN Bereichen – von Energiepolitik (bezahlbare Energiepreise durch Rückkehr zur Atomkraft und Ausstieg aus dem grünen Voodoo) bis zur Migration (Beendigung der illegalen Einwanderung in die Sozialsysteme statt wenn, dann Anwerbung echter Fachkräfte) – als einzige konsequent das fordert, was die Wirtschaft für ihre Rettung selbst anmahnt.

Die Realität in Deutschland ist die, dass in Wahrheit nicht die AfD, sondern vor allem die Grünen und ihr Wurmfortsatz SPD zur größten Bedrohung der Marktwirtschaft und für Jobs und Unternehmen geworden sind; sie – und nicht die AfD – sind der einzige und größte Standortnachteil für Deutschland, und die dramatischen Folgen lassen sich jeden Tag mehr bestaunen. Das Jahr ist nicht einmal vorüber und schon jetzt gab laut der Wirtschaftsauskunftei Creditreform in diesem Jahr eine Rekordzahl von über 18.100 Insolvenzen – 23,5 Prozent mehr als im Vorjahr. „Aktuell sehen wir eine massiv gestiegene Zahl an Insolvenzen von Mittelständlern und Großunternehmen“, heißt es in der Analyse. Der wirtschaftliche Schaden durch die Insolvenzen wird auf rund 34 Milliarden Euro beziffert. Zudem sind rund 205.000 Arbeitsplätze gefährdet oder bereits weggefallen, 30.000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Und das ist erst der Anfang. Hinzu kommen außerdem noch Abwanderungen von Firmen ins Ausland.

Die wahren Gründe der Pleitewelle

Der Hauptgrund für diese Pleitewelle ist natürlich nicht und nirgends eine erstarkende AfD – sondern es sind die explodierenden Energiepreise, die Inflation und die Folgen des Corona-Wahns, die Gängelung mit Vorschriften und Verboten, die ideologische Politik der grünen Sekte –  also alles Folgen politischer Maßnahmen. Es ist die Ampel, die mit millionenfacher Problem-Massenmigration die die innere Sicherheit jeden Tag mehr gefährdet; die mit immer neuen absurden Klimaschikanen, einer immer weiter wuchernden Vehinderungsbürokratie; einer stetig steigenden Steuern- und Abgabenlast und einer völlig desolaten Infrastruktur die Wirtschaft in den Ruin stürzt, Planungssicherheiten nimmt, faktische Enteignungen betreibt und so immer mehr hochqualifizierte Deutsche in die Flucht treibt. Wirklich leistungswillige ausländische Fachkräfte werden zugleich effektivv abgeschreckt. Wer will schon in einem unsicheren Hochsteuerland leben, in dem ein räuberischer, von völlig inkompetenten Figuren dominerter Staat nicht einmal mehr die Sicherheit von Leib und Leben gewährleisten kann?

Alleine den letzten Tagen und Wochen haben etwa die Reifenhersteller Goodyear und Continental die Schließung von Werken in Deutschland bzw. den Abbau Tausender von Arbeitsplätzen verkündet. Auch Michelin will seine Reifenfabriken in Karlsruhe und Trier bis 2025 schließen. Reihenweise gehen mittelständische Automobilzulieferer pleite. Auch in anderen Branchen schlägt das “grüne Wirtschaftswunder” voll durch: Der Produktionsbetrieb der Halberstädter Würstchen- und Konservenfabrik, (Halko) hat wegen der gestiegenen Energie- und Personalkosten Insolvenz angemeldet.

Bilanz des Schreckens – ganz ohne die nirgendwo regierende AfD

Der bayerische Spielwaren- und Möbelhersteller Haba hat im September dasselbe getan und trennt sich zum 1. Januar 2024 von seinem Produktionsstandort in Eisleben. In Thüringen müssen alle drei verbliebenen Real-Großmärkte geschlossen werden, weil die Kette im September ebenfalls einen Insolvenzantrag gestellt hatte. Der Zulieferer Eisenwerk Hasenclever im hessischen Battenberg ist ebenfalls insolvent. Der Informationsdienstleisters Crif vermeldete vor zwei Wochen, dass mehr als 15.000 Restaurants, Gaststätten, Imbisse und Cafés insolvenzgefährdet seien. Und dies sind nur einige wenige Schlaglichter aus dem alltäglichen Massensterben von Unternehmen in Deutschland.

Mit der AfD hat all das herzlich wenig zu tun – und das müsste auch ein Fratzscher wissen, der sich dennoch vor den Zug der Systemparteien-Propaganda spannen lässt. Nochmals zum Buchstabieren: Die ganze Katastrophe geht auf die Ampel-Regierung und die Merkel-Regierungen zurück. Deutschland befindet sich gesellschaftlich, politisch und ökonomisch in einem unaufhaltsamen Niedergang. Und seine „Eliten“, die all das zu verantworten zu haben, faseln davon, die Wirtschaft müsse sich gegen eine Partei stellen, die damit nicht das Geringste zu tun hat. Auch dies ist ein Ausdruck für den Wahnsinn, von dem dieses Land heimgesucht wird. (TPL)

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