Sturm auf Europa (Bild: Screenshot)
Massenmigration aus Afrika (Bild: Screenshot)

Straffreies Schlepper-Unwesen: Neue Migrantenwelle aus Niger und Mali erwartet – trotz angeblicher “Abkommen”

Die Stadt Agadez im Niger an der Grenze zu Mali droht zum Zentrum einer weiteren Migrationsflut nach Europa zu werden. Vor drei Wochen beendete die neue Putschregierung des Landes einen Deal mit der EU, indem sie ein Gesetz aufhob, das das Schleusen von Migranten bestrafte. Seither herrscht Goldgräberstimmung in Agadez, weil Menschenhändler wieder den großen Reibach wittern. Im Niger hat die Terrororganisation „Islamischer Staat“ die Zahl ihrer Anschläge seit dem Militärputsch im Sommer vervierfacht. Die Instabilität wird auch dadurch noch weiter zunehmen. Laut dem „International Rescue Committee” (IRC) sind derzeit 700.000 Menschen auf der Flucht und 4,5 Millionen auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Die Regierung wird einerseits froh sein, wenn sie Menschenmassen loswird, die das krisengeschüttelte Land nicht versorgen kann, andererseits bieten sich endlose Möglichkeiten, das schwache Europa zu erpressen. Dort äußert man sich offiziell „besorgt“, zumal auch Nigers Nachbarland Mali in einem Chaos aus rivalisierenden Terrorgruppen, der Armee und Tuareg-Separatisten versinkt, die sich alle gegenseitig bekämpfen. Daher ist auch hier von einem weiteren Migrantenstrom auszugehen. Ulf Laessing, Leiter der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung in der malischen Hauptstadt Bamako, prophezeit mehr Flüchtlinge, zumal auch die Bundeswehr ihren zehnjährigen Einsatz in Mali letzte Woche offiziell abgeschlossen hat.

“Dienstleister”-Schlepper warten auf den großen Reibach

In Agadez stehen Schleuser wie Amadou Oumarou, der sich selbst euphemistisch und dreist als „Dienstleister” im Flüchtlingsgewerbe bezeichnet, nur in den Startlöchern. Die Aufhebung des Anti-Schleuser-Gesetzes werde „die Wirtschaft in der Region ankurbeln”, zeigt er sich überzeigt. Außerdem würde die Reise für die Migranten sicherer, weil sie sich keine dunklen Pfade abseits der Hauptrouten suchen müssten. Jedoch kann er bislang noch keinen Anstieg der Migrationszahlen feststellen, weil das Gesetz erst kürzlich abgeschafft wurde.

Das dürfte sich jedoch bald ändern. Dann wird der Migrationsdruck in Afrika dazu führen, dass eine Welle auf Europa zurollt, die ihm endgültig den Rest gibt. Die EU und ihre Mitgliedstaaten können und/oder wollen keinen wirklichen Gegendruck ausüben, indem sie ihre Außengrenzen endlich konsequent absichern, einen Migrationsstopp verhängen, das völlig aus der Zeit gefallene Asylrecht ändern, das für solche Völkerwanderungen nicht gemacht war und Asylanträge im Ausland bearbeiten lassen. Damit wird Europa zum Spielball ausländischer Mächte, die damit drohen, es mit Menschenmassen zu überfluten, wenn es nicht Milliarden an faktischem Schutzgeld an sie zahlt. Und selbst dann werden noch Millionen Migranten kommen. Der alte Kontinent hat offensichtlich nicht mehr den Überlebenswillen, um sich dem entgegenzustemmen. (TPL)

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