Weil er bei der Eröffnung der Handball-WM gnadenlos ausgebuht wurde, wird Scholz bei Beckenbauers Stadiontrauerfeier nicht reden (Foto:Imago)

Aus Angst vor Pfiffen und Buhrufen: Schottet sich die Ampel bald ebenfalls in Wandlitz ab?

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Die Unbeliebtheit der Ampel-Regierung erreicht Ausmaße, die nicht nur demoskopisch beispiellos sind, sondern mittlerweile dazu geführt haben, dass ihre führenden Politiker sich kaum noch in die Öffentlichkeit trauen können, ohne sich gellenden Pfeifkonzerten gegenüberzusehen. Dies gilt für Christian Lindner ebenso wie für Cem Özdemir. Nancy Faeser und Robert Habeck traf es beim Besuch der Handball-Europameisterschaft. Axel Kromer, Sportvorstand beim Deutschen Handball-Bund (DHB), kommentierte dies folgendermaßen: „Generell ist es für uns überhaupt nicht schön, wenn unsere Gäste ausgepfiffen werden. Die letzten Wochen haben aber gezeigt, dass es eine Grundstimmung in Deutschland zu vernehmen gibt, die diese Pfiffe leider nicht unwahrscheinlich gemacht haben.“

Verwunderlich ist das nicht. Auch Kanzler Olaf Scholz bekommt den Unmut des Volkes ebenfalls immer heftiger zu spüren. Vor Habeck und Faeser hatte es ihn bei der Handball-EM getroffen: Die frenetische Stimmung schlug umgehend in ein gellendes Pfeifkonzert um, als der Stadionsprecher die Anwesenheit des Regierungschefs bekannt machte. Die Abneigung gegenüber Scholzist so groß, dass man sich inzwischen bereits bemüht, ihn von öffentlichen Anlässen möglichst fernzuhalten. Dies gilt auch für die <a href="https://www.merkur.de/sport/fc-bayern/sorge-pfeifkonzert-bundeskanzler-olaf-scholz-rede-beckenbauer-gedenkfeier-92779088.html">Gedenkfeier für Franz Beckenbauer am kommenden Freitag in der Münchner Allianz-Arena</a>.
<h4>Keine Beckenbauer-Trauerrede von Scholz aus Angst vor Pfeifkonzert</h4>
Auf Wunsch von Beckenbauers Witwe soll Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine rund zehnminütige Trauerrede halten. Ein Redebeitrag von Scholz wird jedoch ausdrücklich nicht gewünscht. Zu groß ist die Befürchtung des FC Bayern, die Würde der Veranstaltung werde von neuerlichen Pfiffen gegen den Kanzler gestört. Das Kanzleramt behauptet, eine Rede von Scholz sei ohnehin nicht geplant gewesen. Wie der peinliche Onkel, den man nicht einfach von der Familienfeier ausschließen kann, sein Gerede aber auch nicht hören will, soll der Bundeskanzler lediglich als Gast teilnehmen, aber gefälligst den Mund halten und nicht auffallen. Eine solche Peinlichkeit ist in der Geschichte der Bundesrepublik wohl beispiellos und trägt zum Verfall von Scholz
Autorität noch weiter bei.

Das politische Personal in Deutschland ist ein personifiziertes unglaubliches Armutszeugnis einer Entwicklung, die immer schlimmer wird. Die Bundesregierung schleppt sich nur noch von einem Tag zum nächsten und muss endlich abgelöst werden – damit der Weg für eine Rückkehr zur Vernunft endlich frei wird. (TPL)