Geht es noch feiger? Verwandten von Hamas-Geiseln an Zutritt zum Bundestag gehindert

Eine Gruppe von Verwandten von Hamas-Geiseln, die zu einem Besuch bei CDU-Chef Merz geladen waren, wurde der Zutritt verweigert. Der Grund: Auf ihren T-Shirts waren die Gesichter der Geiseln. Zwei von den Abgebildeten wurden von der islamischen Terrorbande Hamas nun hingerichtet, nachdem sie gezwungen wurden Erklärung abzugeben. Die Bundestagsverwaltung unter Frau Bas hat dieser emphatielosen Haltung wohl völlig versagt.

Familienangehörige entführter Hamas-Geiseln waren zu einem Termin beim Unionsfraktionsvorsitzenden Friedrich Merz geladen. Der Zugang wurde ihnen jedoch an der Sicherheitspforte verwehrt. Der Grund: Auf ihren T-Shirts waren Fotos ihrer  Verwandten, die von der islamischen Mörderbande Hamas entführt wurden, zu sehen. Auf Hebräisch und Englisch ist der Schriftzug  „Bringt sie nach Hause“ zu lesen. Den Angehörigen wurde bedeutet worden, dass sie auf ihrer Bekleidung politische Statements trügen und wurden aufgefordert, die T-Shirts mit den Konterfeis ihrer verschleppten Angehörigen „auszuziehen oder umzudrehen“ , um in den Bundestag gelassen zu werden.  Selbst die Pins mit der Aufschrift ‚Bring Them Home‘ mussten abgegeben werden.

„Es war erniedrigend für die Angehörigen der israelischen Geiseln“, teilte ein außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt der „Bild“ mit. vom Mittwoch. Das Büro von SPD-Bundestagspräsidentin Bärbel Bas sei binnen 30 Minuten „nicht in der Lage“ gewesen, die Situation aufzulösen oder den völlig überforderten Kräften an der Pforte auch nur eine Weisung zu erteilen, heißt es zu dem abartigen und erniedrigendem Trauerspiel weiter, das sich vor dem Hintergrund abspielte, dass zwei  israelischen Geiseln -ihre Namen sind Itai Sabirsky und Yossi Sharabi – von der islamischen Mörderbande hingerichtet wurden.

Vorher wurden sie noch gezwungen, in einem am Samstag von der Hamas veröffentlichtem Video eine Erklärung abzugeben. Dies geschah während ihrer Geiselhaft. Bemerkenswert sei, so der israelisch-deutscher Psychologe und Autor Ahmad Mansour auf X, dass diejenigen, die sich monatelang auf Völkerrecht und Menschenrechte beriefen, nun auffallend still sind. Ihre Empathie scheint zu fehlen, so Mansour, der fragt: “Gibt es ein deutlicheres Verbrechen als das Hinrichten von Geiseln? ”

(SB)

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