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Selbstmordgefährdet? Kirchhoff kündigt Widerstand der Unternehmer gegen AfD an

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Weil die Subventions-Wirtschaft logischerweise am grünen Rockzipfel hängt, damit auch in Zukunft weiterhin Steuergelder für ideologische Zwecke fließen, von denen dann diese Wirtschaft profitiert, muss sie immer mal vor der AfD warnen – obwohl sie weiß, dass die Ampel Deutschland gerade in den Abgrund führt:

NRW-Unternehmerpräsident Arndt Kirchhoff warnt vor einem weiteren Erstarken der AfD. “Die Umfragewerte der Rechtspopulisten der letzten Monate können uns nicht unberührt lassen, immer deutlicher wird, welche gefährlichen Überzeugungen sich hinter der vermeintlich demokratischen Fassade der AfD verbergen”, sagte er der “Rheinischen Post”.

“Diese Partei ist nicht nur für unsere Demokratie, sondern letztlich auch für unsere wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit und damit für Wohlstand und Arbeitsplätze eine Gefahr.” Er kündigte Widerstand der Wirtschaft an. “Wer Unsicherheit sät, Ängste schürt und auf Abschottung und Ausgrenzung setzt”, werde auf den “entschiedenen Widerstand” der Unternehmer in diesem Land stoßen, so Kirchhoff. “Unsere Werte heißen Demokratie, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte. Wir setzen auf Weltoffenheit, Toleranz und Miteinander. Diese Haltung ist unverrückbar und wird in unseren Betrieben und von unseren Belegschaften seit Jahrzehnten gelebt.”

Was für ein peinliches Geschwätz, das natürlich an die merkwürdigen Aussagen des Bundeswirtschaftsministers erinnert, der ja ebenfalls damit droht, dass bei einem Machtwechsel die Wirtschaft zu Grunde geht. Wohl wissend, dass er sie bereits zu Grunde gerichtet hat.

Die Unternehmen, die jetzt einen Widerstand gegen die AfD organisieren wollen, sollte man sich dann aber auch merken, wenn es wieder darum geht, den Staat anzubetteln.

Was wirklich zählt, ist ja folgendes:

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich zuletzt weiter eingetrübt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank im Januar auf 85,2 Punkte, nach 86,4 Zählern im Dezember, wie das Münchener Institut am Donnerstag mitteilte.

Die Unternehmen beurteilten demnach ihre aktuelle Lage schlechter. Auch die Erwartungen für die kommenden Monate fielen erneut pessimistischer aus. Der neue Wert liegt unter den Prognosen vieler Experten, die mit einer leichteren Abnahme gerechnet hatten.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex gestiegen. Die Unternehmen waren etwas zufriedener mit ihren laufenden Geschäften. Die Erwartungen verbesserten sich ebenfalls, blieben aber pessimistisch. Der Auftragsbestand geht weiter zurück, wenn auch nicht mehr so stark wie zu Jahresende. Die Kapazitätsauslastung gab nach, von 81,9 auf 81,0 Prozent. Dies sind rund zweieinhalb Prozentpunkte weniger als der langfristige Durchschnitt.

Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima deutlich eingetrübt. Dies war insbesondere auf eine merklich schlechtere Einschätzung zur aktuellen Lage zurückzuführen. Die Unzufriedenheit mit dem Auftragsbestand nahm spürbar zu. Auch die Erwartungen wurden noch etwas pessimistischer.

Im Handel ist der Index auf den niedrigsten Wert seit Oktober 2022 gefallen. Die Händler zeigten sich weniger zufrieden mit den laufenden Geschäften. Auch ihre Erwartungen verschlechterten sich. Das gilt sowohl für den Groß- als auch für den Einzelhandel.

Im Bauhauptgewerbe hat der Geschäftsklimaindikator seine Talfahrt fortgesetzt. Die Firmen beurteilten ihre aktuelle Lage schlechter. Der ohnehin schon düstere Ausblick für die kommenden Monate trübte sich weiter ein.

Der Ifo-Geschäftsklimaindex gilt als wichtiger Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland. Er basiert auf circa 9.000 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Dienstleistungssektors, des Handels sowie des Bauhauptgewerbes. Die Unternehmen werden gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate mitzuteilen.

Und? Ist etwa die AfD daran schuld? (Mit Material von dts)