Alle gegen die AfD: Die Herde der Gratismutigen in Hamburg (Montage:Netzfund)

Muss das wirklich immer peinlicher werden? Berlinale-Geschäftsführerin nennt AfD-Einladung “großes Dilemma”

Wann gab es das das letzte Mal, dass eine bestimmte Menschengruppe in Deutschland vom gesellschaftlichen, also auch vom kulturellen Leben ausgeschlossen wurde?

Genau, das war in den dunklen Zeiten dieses Landes und die vermeintlich Guten merken gar nicht, dass sie diese schlimmen Zeiten wieder heraufbeschwören:

Berlinale-Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek spricht im Zusammenhang mit der Einladung von AfD-Mitgliedern zur Eröffnungsgala von einem Dilemma für das Festival.

Auch wenn sich das Festival für demokratische Grundwerte und gegen Rechtsextremismus einsetze sowie alle Demonstrationen und Initiativen gegen Rechts unterstütze, respektiere man es, “wenn die Kulturstaatsministerin und der Berliner Senat ihre Kartenkontingente an demokratische Mandatsträger vergeben, auch wenn sie von der AfD sind”, sagte Rissenbeek dem “Tagesspiegel”.

“Dass wir damit nicht die AfD gutheißen, ist ja klar.” Die Berlinale will dazu nochmals generell mit dem Senat und der Behörde der Kulturstaatsministerin in Austausch treten.

Am Wochenende kursierte eine Online-Petition gegen die Einladung von AfD-Politikern wie der Berliner AfD-Vorsitzenden Kristin Brinker und ihres Stellvertreters Ronald Gläser. Rissenbeek hatte dazu auf Instagram erklärt, man werde den Eingeladenen in einem persönlichen Schreiben mitteilen, dass Gäste nicht willkommen seien, die grundlegenden demokratischen Werten zuwiderhandeln.

Bis vor einigen Wochen hat die Welt vielleicht noch über Deutschland gelacht, heute wird überall dort, wo noch eine Demokratie lebt und diese noch nicht gänzlich von den Linken und Grünen zerstört wurde, nur noch geweint. Zu recht, denn Deutschland verwandelt sich jetzt zum dritten Mal in eine faschistische Diktatur. (Mit Material von dts)

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