Grüne Perversionen: Berliner Start-Up wirbt für klimagerechte Leichenkompostierung


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Endprodukt der Silo-Einlagerung von Verstorbenen: Humus (Symbolbild:Imago)

Die Zurückdrängung christlicher Werte, der Klimawahn und eine durch die grüne Ideologie pervertierte Vorstellung von “Nachhaltigkeit” sorgen ganz allmählich dafür, dass Deutschland in eine postmoderne Barbarei und einen Zustand der Kulturlosigkeit abdriftet. Pietät, Scham, Demut vor der Schöpfung – nichts ist den Jüngern eines letztlich totalitären Transformationsprozesses mehr heilig. Diese Entwicklung macht sich inzwischen bis in die kleinsten Verästelungen des Alltages bemerkbar.

Ein neues Beerdigungskonzept des Berliner Unternehmens „Meine Erde“, über das unter anderem der “Spiegel” fasziniert berichtet, propagiert nun eine Form des angeblich klimagerechten Recyclings Verstorbener. In einem speziellen Tank, der seit Februar 2022 im schleswig-holsteinischen Mölln steht, werden Leichen in einem Kokon bestattet, wo sie sich binnen rund 40 Tagen auf natürliche Weise zu Humus zersetzen. Dieser wird dann auf einem Friedhof beigesetzt. „Reerdigung“ nennt sich das Pilotprojekt, das besonders von einer linken Allianz aus Grünen und Evangelischer Kirche (!) unterstützt wird. Beide loben die Vorzüge einer “klimafreundlichen” Bestattungsform.

Gesundheitsgefahren für Bevölkerung nicht ausgeschlossen

Die Landesregierung von Schleswig-Holstein unter CDU-Ministerpräsident und “Grünen-Trojaner” Daniel Günther will dies womöglich dauerhaft erlauben und das Bestattungsgesetz entsprechend ändern. Dagegen regt sich Widerstand von qualifizierter Seite: Tade Spranger, Professor für Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Bonn, die “Reerdigung” als einen „komplett irren Vorgang“. Dagegen bestünden „zahlreiche naturwissenschaftliche und medizinische Bedenken, auch in Bezug auf die biologische Sicherheit“ des Verwesungsprozesses. Es gebe „rein gar nichts, was dieses nicht funktionierende Verfahren rechtfertigt“, so Tades Fazit in seiner vom Kieler Justizministerium erbetenen Stellungnahme.

Auch das Gesundheitsministerium äußerte Vorbehalte. Es könne nicht belegt werden, “dass Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung ausgeschlossen werden können“. Zudem werde „dem Grundrecht auf eine ungestörte Totenruhe im Bestattungsrecht eine große Bedeutung beigemessen“, wovon bei dem neuen Verfahren keine Rede sein könne. Das Gutachten, das „Meine Erde“ vorgelegt habe, stamme zudem dem Juristen Torsten Barthel, dessen Ehemann, Jörg Litwinschuh-Barthel, zufällig Geschäftsführer eines Tochterunternehmen von „Meine Erde“ ist.

Selbstverachtung und Verrohung

Ob das Bestattungsrecht in Schleswig-Holstein nun tatsächlich geändert wird und dies sodann anzunehmenderweise Signalwirkung auf andere Bundesländer entfaltet, ist noch unklar. Der Vorgang zeigt jedoch einmal mehr das Ausmaß von Selbstverachtung und Verrohung, das mittlerweile in diesem Land herrscht, das von linksgrünen Lifestyle-“Progressiven” von den Füßen auf den Kopf gestellt werden soll.

Zur linken Respektlosigkeit gegenüber Kinderseelen, Föten, Kernfamilie, Traditionspflege und Essgewohnheiten (Insekten!) soll nun auch noch ein zynisch-materialistisch mit Verstorbenen kommen, der einen neuen Tiefpunkt in Sachen Würdeverlust und Dekadenz markiert. In Gesellschaften, deren Wertegerüst noch einigermaßen intakt ist, wären derartige “Innovationen” undenkbar, geschweige denn dass dort ernsthaft eruiert würde, sie in Gesetzesform zu gießen.

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