Dr. Christian Drosten; Bild: Screenshot Video
Will bei der nächsten Pandemie keine kritischen Stimmen mehr hören: Dr. Christian Drosten; Bild: Screenshot Video

Verhindert ein Drosten-Fangirl kritische Fragen im Brandenburger Corona-Ausschuss?

Anders als auf Bundesebene findet in Brandenburg zwar ein Corona-Untersuchungsausschuss statt, die Vertuschungsmechanismen greifen jedoch auch hier. Der CDU-Ausschussvorsitzende Danny Eichelbaum tut jedenfalls alles, um die Aufklärung nach Kräften zu verhindern. So schmettert er etwa sämtliche Fragen von Abgeordneten, die keinen strikten Bezug zu Brandenburg haben, konsequent ab. Dies gilt sogar für Verdachtsmeldungen auf Impfschäden. Damit knebelt Eichelbaum den Ausschuss, da auch viele von den Bundesregierungen beschlossenen Maßnahmen in den Ländern griffen. Damit nicht genug, tritt er faktisch auch noch als Anwalt der vorgeladenen Zeugen auf, indem er etwa Britta Ernst, bis vor kurzem brandenburgische Ministerin für Bildung, Jugend und Sport und Ehefrau von Bundeskanzler Olaf Scholz oder Brigitte Keller-Stanislawski vom Paul-Ehrlich-Institut auf ihr Zeugnisverweigerungsrecht aufmerksam machte. Dies tat er sogar dann, als die Befragten bereits zur Antwort ansetzten.

Dieses Verhalten ist auch auf die Einflüsterungen von Eichelbaums Referentin Dr. Ilona Glowacka zurückzuführen: Die Biologin und Virologin hatte sich in ihrer Doktorarbeit ausdrücklich unter anderem bei Thomas Schulz bedankt, einem Corona-Hardliner, der sich gegen jegliche Lockerung der Maßnahmen ausgesprochen und noch im März 2022 für die Beibehaltung der Maskenpflicht in Schulen und Geschäften plädiert hatte, weil dies angeblich vor Ansteckung schütze. Weiterer Dank Glowackas ging auch an die „Arbeitsgruppe“ des ehemaligen Corona-Staatsvirologen Christian Drosten. Und schließlich hatte sie in den sozialen Medien mehrfach Mitteilungen des Impfstoffherstellers Biontech gelikt, unter anderem, als der Konzern die bedingte Marktzulassung seines Vakzins für 12-15-Jährige vermeldete.

Totalitäre Zensurgelüste Drostens

Der Vorsitzende eines Untersuchungsausschusses zur Corona-Politik wird also von einer Referentin beraten, wenn nicht sogar regelrecht gesteuert, die engstens mit dem Corona-Regime verbunden war. Für die Glaubwürdigkeit der ganzen Veranstaltung ist dies natürlich eine ständige Bürde. Das Ganze soll offensichtlich pro forma abgewickelt werden, weil man es nicht verhindern konnte, aber möglichst ohne allzu großen Schaden für die Verantwortlichen zu verursachen. Gerade Drosten will in Zukunft ohnehin auch noch die allerletzten kritischen Stimmen gegen offizielle Verlautbarungen der Regierung zum Schweigen bringen. Auf dem „World Health Summit“ in Berlin, bei dem unter anderem auch sein Gesinnungsgenosse Karl Lauterbach zugegen war, forderte er: „Wir müssen die wissenschaftlichen Institutionen auffordern, eine gewisse Auswahl zu treffen und Podien mit Wissenschaftlern zusammenzustellen, die tatsächlich Experten sind.“

Man solle nicht jeden Wissenschaftler „mit irgendeinem Abschluss“ inmitten der Pandemie über die Kernprobleme reden lassen. „Sobald die politische Entscheidungsfindung zum Beginn einer Pandemie beeinflusst und verzerrt wird durch Desinformation und Propaganda, sind wir verloren“, teilte er weiter mit. Damit nicht genug, ereiferte Drosten sich auch noch darüber, dass ausgerechnet die Medien ihre Rolle in der „Pandemie“ nicht erfüllt hätten. Damit hat er sogar recht, allerdings richtete sich seine nicht näher ausgeführte Kritik offenbar dagegen, dass die Medien nicht linientreu genug gewesen seien. Gerade Drosten wurde jedoch mehr als jeder andere Virologe medial hofiert und zur obersten Autorität erhoben. Bei der nächsten politisch ausgerufenen „Pandemie“ will er nun also von Anfang an nur noch regierungshörige Wissenschaftler zu Wort kommen lassen. Gegenstimmen werden dann noch brutaler diffamiert und die Propaganda noch unerbittlicher exekutiert. Dies ist die einzige Konsequenz, die Drosten und Co. aus dem Corona-Verbrechen ziehen. (TPL)

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