PI-NEWS-Autor Conny Axel Meier und seine Frau Rita leben seit 2019 in Ungarn und möchten nicht mehr zurück nach Deutschland.

Mein politisches Exil in Ungarn und die Zukunft Europas

Es war im Sommer 2018, als meine Frau und ich beschlossen, auszuwandern. Der politisch motivierte Druck auf uns wurde zu groß. Die Behörden ließen uns keine Ruhe. Selbst ein Amtsgerichtpräsident meinte, er müsse mich wegen Beleidigung anzeigen und vor sein eigenes Amtsgericht zerren. Erst das Landgericht beendete diesen Unfug zu meinen Gunsten. Noch waren dort ältere Richter tätig, die noch nicht rotgrün geimpft waren.

Von Conny Axel Meier für P.I.NEWS

Das änderte sich rapide. Junge, linke, islamophile Richter, Staatsanwälte und Polizeibeamte, die nicht mehr nach Recht und Gesetz handeln, sondern die sich nach politischen Vorgaben als Erfüllungsgehilfen der rotgrünen Ideologie betätigen, ersetzen zusehends die ältere Generation. Ärzte, die nach ihrem Gewissen handeln, werden ins Gefängnis gesteckt und Vergewaltiger laufen frei rum, wenn sie „Migrationshintergrund“ haben.

Ich musste nicht lange überlegen: Ungarn!

Dafür wird ein Richter, der in der „falschen“ Partei Abgeordneter war, von einer grünen Justizministerin aus dem Amt gekegelt. Politische Verfolgung allerorten in Deutschland. Ein freies und selbstbestimmtes Leben war in Deutschland für uns nicht mehr möglich. Das machte mich krank, im wahrsten Sinne des Wortes. Im Land meiner Eltern, dem Land, in dem ich in den 1960er-Jahren aufgewachsen und zur Schule gegangen bin, in dem ich mich nach wie vor zu Hause fühle.

Meine Frau fragte mich nur – wohin? Ich musste nicht lange überlegen: Ungarn! Gesagt, getan. Zwei Tage später eröffnete sie mir, dass wir im September eine Woche nach Ungarn reisen werden. Sie habe bereits mit einem Makler vereinbart, in dieser Zeit passende Häuser anzuschauen und eine Ferienwohnung hätte sie auch schon gemietet. Widerstand war zwecklos. Mir ging das alles viel zu schnell. Aber sie hatte recht. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Also binnen einer Woche haben wir unser Wunschhaus gefunden, einen Kaufvertrag gemacht, eine Anzahlung geleistet und waren glücklich. Zurück nach Deutschland: Abschiedstournee gemacht, den Umzug vorbereitet und alles eingepackt. Mit Sack und Pack, unseren zwei kleinen Hunden, unserem uralten Kater und drei LKWs im Schlepptau endgültig nach Ungarn gezogen, ins gelobte Land, wie wir es empfanden. Wir haben nichts falsch gemacht.

Warum Ungarn?

Warum nach Ungarn? Die Ungarn sind ein hilfsbereites und gastfreundliches Volk. Es ist ratsam, ein Netzwerk zu pflegen, wenn man mal dringend einen Handwerker oder sonst für irgendwas Hilfe braucht. Jemand, der jemand kennt. Der kommt dann vielleicht einen Tag später als vereinbart, aber er kommt. In den Städten und in den Tourismuszentren muss ich keine verschleierten Mohammedanerinnen und keine bärtigen Bückbeter sehen, Genderideologen und grüne Nichtsnutze gibt es keine.

Ungarn ist kein Sozialstaat im herkömmlichen Sinne, sondern die Wirtschaft funktioniert arbeitsbasiert. Jeder, der arbeitsfähig ist, kriegt einen Job angeboten. Es gibt soviele offene Stellen, dass die Firmen machmal sogar Handzettel mit Stellenangeboten in Briefkästen verteilen lassen. Arbeitslosengeld gibt es nur drei Monate lang. Die ukrainischen Kriegsflüchtlinge in Ungarn sind alle in Arbeit. Wer von den Ukrainern nicht arbeiten will, zieht weiter nach Deutschland. Frauen, die eigene Kinder großziehen, werden großzügig mit Steuerabschlägen und billigen Krediten, die sie bei drei Kindern nicht mehr zurückzahlen müssen, gefördert. Frauen mit vier Kindern müssen nie mehr Lohnsteuer zahlen.

Im Gegensatz zu Deutschland kann jede Partei ungestört Versammlungen und Treffen abhalten, für oder gegen alles mögliche demonstrieren und auch Unsinn verbreiten, ohne wegen “fake news“ oder „Hassrede“ verfolgt zu werden. Behörden und Polizei verhalten sich neutral, sind freundlich und zuvorkommend, aber bestimmt. Die Kriminalität ist sehr gering. Höchstens mal ein Taschendiebstahl irgendwo in der Sommersaison.

Alle politischen Meinungen sind erlaubt

Frauen können sich auch nachts allein auf der Straße sicher fühlen. Der Nahverkehr mit Bussen und Bahnen ist äußerst günstig, für Schüler und Rentner sogar kostenlos. Es liegt kaum Müll auf der Straße, alles ist soweit sauber und gepflegt. Es gibt keine „Demokratie-Abgabe“ für Rundfunk und TV, keine Branntweinsteuer für hausgebrannten Obstschnaps, den Palinka.

Es gibt keine Hundesteuer, kein Heizungsverschrottungsgesetz, keine Antifa, keine Demokratiesimulationsgesetze und keine Zensur. Private Streitigkeiten mit Nachbarn werden nicht durch die Polizei geschlichtet, sondern untereinander mit einer Flasche Palinka geregelt. Die Lebenshaltungskosten sind vergleichsweise günstig, die Energiepreise, Gas und Strom für die privaten Haushalte, sind gedeckelt und mithin die günstigsten in Europa.

Alle politischen Meinungen sind erlaubt, es gibt hier keinen mit unseren Steuergeldern finanzierten Krieg gegen das eigene Volk, keinen „Kampf gegen Rechts“. Ungarn will nicht in den Ukraine-Konflikt verwickelt werden, liefert keine Waffen an Kriegsparteien und lässt auch den Transit von Waffen nicht zu und macht eine vernünftige Familienpolitik, um die Demografie zu stabilisieren. Alle diese Punkte sprachen für Ungarn als Zielland unserer Exil-Pläne. Wir haben es noch keine Sekunde bereut. Wir waren zwar gestresst, aber sicher im Land angekommen.

In Ungarn angekommen

Nun wohnen wir also seit März 2019 in Ungarn, dem von Berlin aus populistisch projizierten „Land Mordor“, glaubt man den gleichgeschalteten Erziehungsmedien aus Brüssel, Berlin und Washington. In Ungarn herrsche ein brutaler Diktator, der die Menschen knebelt, ausbeutet und einschüchtert, sich die Justiz unterwirft, sich schamlos bereichert und die Presse gleichschaltet. Das behaupten die ausländischen Propagandisten.

Deswegen wollen die EU-Eliten auch das Ungarn zustehende Geld stehlen, ihnen die Stimmrechte entziehen und Ungarn bestrafen oder „aushungern“, wie das die stellvertretende EU-Parlamentspräsidentin, Katarina Barley, fordert. Oder wie es der scheidende Ministerpräsident Mark Rutte formuliert hat: “Ungarn in die Knie zwingen“. Deutschen Politikern wurde von der Bundesregierung untersagt, politische Kontakte zu ungarischen Regierungsmitgliedern zu pflegen. Das sagte der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer im Gespräch mit der deutschsprachigen Budapester Zeitung anlässlich eines dreitägigen Besuchs Anfang September in der ungarischen Hauptstadt.

Für die linken Eliten in Brüssel haben die Ungarn einfach „falsch“ gewählt. Es soll nicht so sein, dass eine konservative Regierung ein Land erfolgreich regiert. Die ungarische Regierung handelt souverän, auch gegen EU-Vorgaben, will in der Ukraine Frieden statt Krieg, fördert die Familien statt illegale Migranten, will gutnachbarschaftliche Beziehungen zu allen Ländern pflegen und lehnt illegale Zuwanderung ab. Eine „Energiewende“ gibt es zwar auch, aber anders und kostengünstig.

Das Kernkraftwerk in Pacs wird mit russischer Hilfe um zwei Blöcke erweitert und deckt den künftigen Mehrbedarf an Strom. Das könnte Nachahmer finden und das muss unbedingt verhindert werden, so will es Berln. In Polen hatten die Globalisten mit dem Regime-Change vorerst leider Erfolg. In Serbien noch nicht, ebensowenig in der Slowakei. Auch mit den Corona-Vorschriften 2020/21 hielten es die Ungarn nicht so genau. Ein Drittel der Bevölkerung ließ sich gar nicht impfen. Nachteile hatte man dadurch nirgends, außer bei der Ein- und Ausreise an den Grenzen.

Ungarn ist gewarnt

Wie schnell eine pluralistische Medienlandschaft gewaltsam wieder neokommunistisch zum Propagandaorgan einer totalitären Elite zu Diensten wird, hat die neue EU-Marionettenregierung Polens demonstriert. Innerhalb weniger Tage nach der Machtergreifung der EU-Systemlinge wurden Presse und Fernsehen gleichgeschaltet, die LGBTQ-Propagandisten in die Regierung gehievt und neue linksextreme Minister machen Selfies mit illegalen Eindringlingen. So hat es die damalige Bundeskanzlerin 2015 schon bedauerlicherweise vorgemacht. Was folgte, ist bekannt.

Arme Polen! Sie werden hoffentlich wieder rebellieren. Aber es ist wohl zu spät. Sie werden mit bewaffneten Scharen mohammedanischer junger Männern geflutet werden, genauso wie in Westeuropa. Die Globalisten werden schnellstmöglich Polen unumkehrbar mit Zensur, Masseneinwanderung, Islamisierung, Gender-Gaga, Einmischung in die privatesten Lebensumstände, Kriminalisierung der politischen Opposition und Frühsexualisierung überziehen. Die Souveränität des Nationalstaats Polen wird dahinfließen wie Butter in der Sonne.

Die Ungarn sind da vorgewarnt. Ungarn ist und bleibt souverän. Sie schauen interessiert zu, was in Deutschland, Frankreich und anderen EU-Ländern passiert. Das dient als ausreichende Abschreckung. Die Ungarn wollen keine Mohammedaner und keine Islamisierung. Eine islamische Schreckensherrschaft hatten sie schon mal für 150 Jahre, was fast zu ihrer Ausrottung geführt hatte. Sie wollen gerade deshalb keine Moslems importieren. Das haben sie in ihrer DNA.

Die Ungarn wollen keinen Sozialismus mehr – auch keinen grünen

Die Südgrenze ist militärisch mit einem Doppelzaun gesichert. Asylanträge kann man an der Grenze nicht stellen, theoretisch aber in der ungarischen Botschaft in Belgrad. Dann muss der Antrag dort geprüft werden. Wer aus einem sicheren Drittland kommt, darf sowieso nicht einreisen. So steht es im Dublin II-Vertrag der EU. Vorbildlich! Den EU-Zinnober mit der Verteilung der Migranten macht Ungarn nicht mit. No way!

Auch zahlt Ungarn keine Strafzahlung für nicht aufgenommene illegale Invasoren. Niemals! Da sind sich alle Ungarn, egal welche Partei sie wählen, einig. Die Ungarn wollen keinen Sozialismus mehr, der das Land für über 40 Jahre in Armut gehalten hat. Sie wollen auch keine Wiederkehr des Sozialismus in anderer Form, diesmal grün angestrichen, mit dem Anspruch zu entscheiden, was wir essen dürfen, wie wir wohnen können, wie wir reisen sollen, wie wir heizen müssen und was wir zu denken haben.

Für Juden gestaltet sich Ungarn als sicheres Land, wenn nicht gar als das sicherste überhaupt. Synagogen müssen nicht von der Polizei eigens geschützt werden, Kippaträger gehören in Budapest wie selbstverständlich zum Straßenbild. Und niemand demonstriert auf den Straßen mit judenfeindlichen Sprechchören. Trotzdem behauptet die Brüsseler Kaste fälschlicherweise, Ungarn wäre antisemitisch, weil sie George Soros mitsamt seiner linken NGOs und seiner Pseudo-Universität CEU nicht unkontrolliert mit Hilfe der illegalen amerikanischen Geldströme gesetzwidrig arbeiten lässt. Der gebürtige Ungar Soros wird nicht geduldet, nicht weil er zufälligerweise jüdischer Abstammung ist, sondern weil er undemokratische Umstürze und Regime-Changes in aller Welt unterstützt und zum eigenen finanziellen Vorteil weltweit Kriege und Farbrevolutionen anzettelt und finanziert. Er geht buchstäblich über Leichen.

Dass die Regierung vor den Wahlen zum Europaparlament wieder landesweit Plakate aufhängen lässt, diesmal mit dem Junior Alexander Soros und der EU-Kommissionspräsidentin Von der Leyen abgebildet mit dem Spruch: „Wir tanzen nicht nach ihrer Pfeife!“, ärgert die Möchtegern-Diktatoren in Brüssel und Berlin. Genau das ist aber der Sinn und Zweck der Kampagne. Die Provokation als Gegentor! Die Ungarn freut es.

Integriert in Ungarn

Wir wohnen jetzt in einer netten Kleinstadt, ein paar Minuten südlich des Plattensees (ung. Balaton). Hier müssen wir nicht befürchten, dass die Polizei morgens um sechs Uhr die Türe eintritt, weil ich auf Facebook irgend ein Foto oder einen Kommentar geteilt oder geliked habe, oder weil einer meiner Artikel irgendjemand nicht gefällt. In unserer Straße heißen alle meine Nachbarn László. Wenigstens die ungarischen, die ich kenne und doch noch gefühlt eine knappe Mehrheit bilden.

Wir haben uns gut integriert in unsere „multikulturelle“ Nachbarschaft. Neben Ungarn wohnen da andere Deutsche, Niederländer, Österreicher,, Belgier, Engländer und Schweizer. Die Verkäuferinnen in den Ladengeschäften sprechen meine Frau, die meistens den Einkauf übernimmt, mit Vornamen an, ebenso die unzähligen Mitarbeiter des örtlichen Rathauses, beim Hausarzt und beim Postamt. Alle sind sehr hilfsbereit. Die kennen uns, auch wenn wir ihre Namen noch nicht alle wissen.

Die Straßennamen sind hier fast alle nach den Revolutionären von 1848/49 benannt. In jedem noch so kleinen Ort gibt es eine Kossuth-Lajos-Straße oder eine Petöfi-Sandor-Straße. Petöfi ist der ungarische Nationaldichter, der auch zu den Märtyrern von 1849 zählt, Lajos Kossuth ist der bekannteste „Revolutionär“ aus jener Zeit. Ansonsten ist alles so wie im Deutschland der 80er-Jahre, nur mit schnellem Internet, Smartphones und neueren Autos.

Orban: „Refugees from the west, Welcome!“

Die ungarische Sprache ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, dennoch erlernbar. Viele Ungarn sprechen Deutsch oder Englisch, freuen sich aber, wenn wir sie auf ungarisch ansprechen. Das ist eine Frage des Respekts den ungarischen Gastgebern gegenüber. Aber auch in Ungarn kommt jedes Jahr zu Weihnachten „Sissi“ im Fernsehen. Die kulturellen Unterschiede zwischen Deutschen und Ungarn sind marginal.

Im Laufe der Zeit gab es mehrere Einwanderungswellen deutscher Siedler nach Ungarn, besonders nach der islamischen Schreckensherrschaft, als nur wenige Ungarn überlebten. Sie alle wurden im Laufe der Zeit zu Ungarn. So sieht das auch die Regierung. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán sagte im Oktober 2022 im Interview mit Jan Mainka, dem Chefredakteur der Budapester Zeitung: „Refugees from the west, Welcome!“. Auch wenn die Vertreibung eines Teils der Deutschen nach dem zweiten Weltkrieg unter sowjetischer Vorherrschaft einen Tiefpunkt in der Geschichte Ungarns darstellt, so erinnert der jährliche Gedenktag am 19. Januar dieses Unrechts. Es kann nicht ungeschehen gemacht werden, aber die Ungarn bedauern das aus ganzem Herzen.

Die Ungarn haben einen gesunden Patriotismus. Nie käme ein ungarischer Politiker auf die Idee, einem anderen die ungarische Nationalflagge aus den Händen zu reißen, um diese wegzuwerfen, so wie das einst Merkel nach der Bundestagswahl 2013 gemacht hat. Oder beim Abspielen der Nationalhymne anfangen zu zittern – undenkbar! Auf ihre Kultur, ihre Sprache, ihre Geschichte, ihre Fahne, ihre Nationalhymne und ihre Souveränität sind alle Ungarn sehr stolz.

Zu Weihnachten gefüllte Krautwickel mit viel Paprika

Der berühmteste Platz in Budapest ist der Heldenplatz, der öffentlich-rechtliche Rundfunk heißt Kossuth-Radio. Es war der Heldenplatz, auf dem der Student Viktor Orbán im Sommer 1989 seine berühmte Rede hielt, in der er den Abzug der Roten Armee forderte, während er die sowjetischen Panzer vor sich hatte, in deren Geschütze er blickte. Im gleichen Jahr noch zogen die Sowjets ab, was den Sieg für die Ungarn gegen die sowjetischen Besatzer bedeutete. Der Gedenktag zum gescheiterten Volksaufstand von 1956, der von sowjetischen Panzern gewaltsam beendet wurde, der 23. Oktober, ist gesetzlicher Feiertag. Dabei wird auch die friedliche Revolution von 1989 gefeiert. Nie mehr Sozialismus – auch keinen grünen!

Wir machen es, total integriert, wie die Ungarn. Wir leben von unserer kleinen Rente, die aber hier in Ungarn problemlos unser Auskommen sichert. Wir genießen die friedliche Umgebung und die schöne Landschaft und den See. Zu Weihnachten gibt es mit vielerlei Paprika verfeinerte Fischsuppe, gefüllte Krautwickel mit viel Paprika, Gulasch (Pörkelt) in unterschiedlicher Art, aber immer mit viel Paprika und Bejgli ohne Paprika. Bejgli sind eine Art süßer Strudel in zweierlei Ausführungen, gefüllt entweder mit Mohnpaste oder mit Walnusspaste, hergestellt von örtlichen Landfrauen, die Nüsse vom eigenen Walnussbaum. Lecker. Sollte man aber nicht im Laden kaufen! Die Ungarn sind Familienmenschen. Da hilft man sich untereinander und hilft auch uns „Ausländern“.

Wie geht es weiter?

Wie sind die Aussichten für Deutschland und wie sind sie für Ungarn? Ich habe keine Glaskugel. Ich wage dennoch eine Prognose. Die Zukunft Europas ist insgesamt düster und Ungarn ist keine Insel. Die Kräfteverhältnisse verschieben sich. Der Anteil Europas am weltweiten Bruttosozialprodukt wird weiterhin abnehmen. Europa steigt ab in die zweite Liga. Der Wohlstandsverlust, vor allem in den westeuropäischen Ländern, führt zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen und einer Zunahme von Bandenkriminalität.

Die Islamisierung bis hin zum Kalifat ist demografisch nicht mehr aufzuhalten, weil der politische Wille zur Bekämpfung des politischen Islam seitens der Regierung und der Scheinopposition von CDU und CSU schlichtweg nicht vorhanden ist und diejenigen Politiker der parlamentarischen Opposition, die das ändern wollen, vorerst mittels „Brandmauer“ ausgegrenzt und verunglimpft, ja politisch verfolgt werden.

Im Kalifat platzen dann auch alle grünen Luftschlösser und Wolkenkuckucksheime mitsamt ihrem LGBTQ-Quatsch und ihren woken Gender-Lehrstühlen an deutschen Universitäten. Stattdessen richten Scharia-Gerichte in den Ghettos der deutschen Großstädte und die Scharia-Polizei wacht über die Einhaltung der islamischen Kleider- und Gebetsvorschriften. Der Muezzin-Ruf erschallt dann nicht mehr nur in den islamisierten Stadtvierteln, sondern auch über den Dächern der Dörfer.

Bevölkerungsaustausch? Eher bauen Ungarn einen Grenzzaun nach Westen

Geopolitisch wird die Rolle Mittelosteuropas stärker ins Rampenlicht rücken, weil die wirtschaftliche Entwicklung sich mittelfristig positiver entwickelt als im zerfallenden Westeuropa und die dortigen Bevölkerungen noch nicht die Auswirkungen totalitärer Systeme auf ihr Leben vergessen haben. Das Staatsverbrechen des Bevölkerungsaustauschs wird in Mittelosteuropa nicht stattfinden, so sehr auch die bröckelnde EU darauf besteht. Eher bauen die Ungarn einen Grenzzaun auch nach Westen.

Die EU wird es langfristig in dieser Form nicht mehr geben. Eine multipolare Weltordnung wird anstelle der US-gesteuerten „regelbasierten Werteordnung“ entstehen, auch wenn die Bundesregierung das nicht hören mag. Tatsächliche Fachkräfte werden Deutschland und Westeuropa, noch zahlreicher als jetzt, den Rücken kehren, während Messer-Fachkräfte die Straßen beherrschen, die Häuser plündern und die „Ungläubigen“ töten werden.

Die Industrie wird aufgrund der hohen Kosten und der unsicheren Energieversorgung ins Ausland abwandern oder pleite gehen, der Lebensmittel-Einzelhandel stellt mehr und mehr um auf Halal-Produkte. Kein Supermarkt kommt dann noch ohne bewaffnete Security aus. Dementsprechend werden Grundnahrungsmittel für manche Menschen unerschwinglich und teuer.

Und in Ungarn?

Für meine neue Heimat Ungarn hoffe ich, dass die Ungarn so klug sein werden, sich irgendwie durchzumogeln. Das haben sie in ihrer Geschichte seit 1000 Jahren immer wieder bewiesen. Zuletzt unter sowjetischer Besatzung. Die Überlebenden des Kommunismus leben größtenteils noch. Sie sagen: Nie wieder Kommunismus, nie wieder Diktatur! Nie wieder Vertreibung! Nie wieder Fremdbestimmung! Nie wieder Moslems im Land! Dennoch ist stets Obacht geboten. Der Feind ist immer noch mächtig. Er wird nichts unversucht lassen, die Ungarn in den Abwärtsstrudel hineinzuziehen. Hoffentlich erfolglos.

Auch wenn ich sehr stark hoffe, dass Deutschland irgendwann wieder vom Kopf auf die Füße gestellt wird, so habe ich nur wenig Hoffnung. Ich möchte deshalb meine Rest-Lebenszeit in Würde in einer sicheren und freien Umgebung verbringen. Ich möchte schreiben können, was und wie ich will, ohne den bundesdeutschen Zensoren ausgeliefert zu sein. Ich werde wohl nicht lange genug leben, um eine Rückkehr zur Vernunft in Deutschland persönlich zu erleben. All denjenigen, die den Wandel zum Guten herbeiführen möchten, wünsche ich viel Erfolg in ihrem Tun.

In Gedanken bei den politisch Verfolgten in Deutschland

Auch für unsere Kinder und Enkel, die am meisten unter den unaufhaltsamen Veränderungen leiden werden. Sie haben meine vollste Unterstützung. In Gedanken werde ich immer bei den politisch Verfolgten in Deutschland und in Westeuropa sein. Ich werde weiterhin tun, was ich kann, um dazu beizutragen, dass sich irgendwann alles zum Guten wendet. Ich habe über 20 Jahre im Widerstand verbracht, davon acht Jahre als hauptamtlicher Bundesgeschäftsführer der Bürgerbewegung PAX EUROPA, bis ich 2016 gesundheitlich nicht mehr konnte.

Ich habe die Islamisierung der Gesellschaft von Anfang an bekämpft, Aufklärungsarbeit gegen alle Widerstände geleistet und damit den Zorn der herrschenden Klasse erfahren müssen. Jetzt sind vor allem die Jüngeren gefragt, das Werk fortzusetzen. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Wer aufgibt, hat schon verloren. Ich gebe nicht auf!

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